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VfL Wolfsburg Köstner: "Kann das nicht allein schaffen"
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Köstner: "Kann das nicht allein schaffen"
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23:00 25.10.2012
Auftakt: Nach dem Training gestern war Lorenz-Günther Köstner (kl. Bild) ein gefragter Gesprächspartner.
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...die Nachricht der Beförderung: „Ich hatte mit meiner Mannschaft trainiert, war noch in der Sauna und wollte gerade essen und das Spiel von Hannover II gegen Bremen II beobachten fahren, da habe ich um 13 Uhr mein Handy eingeschaltet. Auf der Mailbox hatte ich eine Rückruf-Bitte aus dem Büro Garcia Sanz. Ich habe angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass Felix Magath nicht mehr Trainer ist. Man fragte mich, ob ich einspringe.“

...seine Entscheidung: „Wenn man mich bittet, sage ich natürlich Ja. Ich sehe das als Vertrauensvorschuss an. Es ist meine Pflicht zu helfen, und ich denke, Felix Magath ist damit einverstanden.“

...seinen neuen Job: „Bis zum Mittag war ich auf Oberneuland, unseren nächsten Gegner mit dem VfL II, eingestellt. Dann musste ich von einer auf die nächste Sekunde umdenken. In meiner ersten Zeit als Interimstrainer hatten wir Anlaufschwierigkeiten. Nun müssen wir alle Lippenbekenntnisse beiseite schieben. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie in der Pflicht ist. Die Zeit, um erfolgreich zu sein, ist kurz. Ich kann das nicht allein schaffen. Ich brauche die Spieler, und sie bekommen meine Hilfe.“

...seine Ansätze gegen die Krise: „Mir sind Gespräche wichtig, um zu erfahren, wie die Spieler ticken. Aber ich will mich nicht zu sehr davon beeindrucken lassen. Wir brauchen es jetzt nicht, dass jeder Einzelne gut spielt, wir müssen uns als Mannschaft zusammenraufen. In meiner ersten Zeit hatte ich eine erstklassige Mannschaft übernommen. Jetzt funktioniert sie noch nicht. Ob jetzt alles auf Knopfdruck besser wird, weiß ich noch nicht.“

...das erste Spiel: „Ich schaue noch am Abend Videos vom Gegner. In der Vorbereitung habe ich mit dem VfL II gegen die Fortuna 2:0 gewonnen. Wenn das ein gutes Omen ist, dann nehme ich das gern mit.“

rs/eh

Ab jetzt wird aus dem VfL Wolfsburg wieder ein normaler Fußballverein: Der Tabellenletzte der Bundesliga hat gestern die Reißleine gezogen und sich von Trainer-Manager Felix Magath getrennt. VfL-II-Coach Lorenz-Günther Köstner übernimmt den Trainerjob in Wolfsburg interimsmäßig. Wer Magaths Nachfolger wird, ist noch völlig offen.

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Die Entlassung von Felix Magath - so sahen es Wolfsburger Prominente, so sah man es in der Sportszene.

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Start mit Applaus: Um 16.05 Uhr gestern Nachmittag betrat Lorenz-Günther Köstner den VfL-Trainingsplatz. Die Fans wünschten dem Interimstrainer viel Glück. Köstner kam aber nicht allein. Er brachte auch seinen Co-Trainer Alexander Strehmel vom VfL II mit.

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