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VfL Wolfsburg Kjaer: Wenn ich weg soll, dann ist das okay
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Kjaer: Wenn ich weg soll, dann ist das okay
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11:44 08.04.2013
Zwischen zwei Welten: VfL-Innenverteidiger Simon Kjaer (r.) spielt mal überragend, mal nachlässig – einfach unberechenbar. Quelle: dpa

Einer der Hauptkritikpunkte an Kjaers Spielweise ist das Tempo. Hecking wünscht sich schnelles Aufbauspiel von hinten heraus. Vor dem 0:1 hatte es der Abwehrmann probiert - und gepatzt. „Ich will das Spiel schnell machen und sehe Lars Bender nicht. Das Risiko war zu hoch, der Ball springt mir weg. Um nicht zu foulen, lasse ich den Gegenspieler laufen“, schildert der Unglücksrabe den Rückstand.

Kurz vor der Pause machte sich Alex Madlung warm. Es wurden Erinnerungen ans Spiel in Hannover wach, als Kjaer auch das 0:1 verschuldet hatte und zur Pause ausgewechselt worden war. „Diesmal hatten die Überlegungen, Madlung zu bringen, aber nichts mit Simon zu tun“, stellte Hecking klar. „Diesmal hatte ich das Gefühl, dass er ins Spiel zurückfindet und seinen Fehler wiedergutmachen will.“

Das tat er auch. Mit dem Kopf nach einem Freistoß von Ricardo Rodriguez. „Ich hatte mit Ritchie gesprochen, dass er viel Kraft in den Ball legt, und ich ihn nur noch berühren muss“, so Kjaer. „Das hat gut geklappt, war sehr wichtig für die Mannschaft und sehr emotional für mich.“ Es war sein zweites Saisontor und zeigt, wie wichtig er sein kann.

Mal top, mal Flop - wie geht‘s mit Kjaer weiter? „Ich habe mit Herrn Allofs gesprochen, und dann gucken wir, was er will und was der Trainer will. Ich bin sehr gerne in Wolfsburg und fühle mich wohl“, sagte der Däne dem NDR. „Aber wenn er sagt, ich muss weggehen, dann akzeptiere ich auch das. Ich will keine Probleme machen, ich warte und spiele Fußball.“

rs