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VfL Wolfsburg Kjaer: Aus dem Tribünenhocker ist der Abwehrchef geworden
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Kjaer: Aus dem Tribünenhocker ist der Abwehrchef geworden
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23:00 23.11.2012
Wolfsburgs Innenverteidigung: Simon Kjaer (l.) ist der Chef, Naldo (großes Bild rechts) ist der Abräumer. Quelle: Roland Hermstein (2)

Vor dem heutigen Spiel gegen Bremen warnt VfL-Trainer Lorenz-Günther Köstner: „Gerade in der Offensive ist Werder stark, sie laufen viel und haben großes Potenzial.“ Aber allzu große Sorgen macht sich der Coach nicht - denn: „Wir haben uns in den vergangenen Wochen defensiv stabilisiert. Ich glaube, wir können die Bremer in Schach halten.“

Dabei kommt es auch wieder auf das neue Wolfsburger Pärchen in der Innenverteidigung an. Was bisher kaum einer wusste: Es ist nicht der erfahrene Naldo, der hinten die Kommandos gibt, sondern Kjaer.

„Das sollte er schon in seiner ersten Saison beim VfL machen. Aber er sagte mir vor kurzem, dass er damals noch zu jung dafür war“, schildert Köstner. „Er wurde damals als eines der größten Abwehr-Talente eingestuft. Dadurch kann man leicht verkrampfen. Er ist damit wahrscheinlich nicht zurechtgekommen.“ Kjaer spielte eine durchwachsene Saison. Als Felix Magath kam, musste der Däne gehen.

Doch jetzt gibt Kjaer hinten den Ton an. „Simon ist durch die Erfahrungen beim AS Rom und durch die Rückkehr zum VfL gereift“, so Köstner. „Er ist immer noch so ehrgeizig wie in seiner ersten Zeit in Wolfsburg, aber er kann das nun besser kanalisieren.“

Bewahrt hat der Däne seine Professionalität. „Er und Naldo respektieren sich und führen sehr viele Gespräche miteinander“, lobt Köstner. „Durch die Unterhaltungen haben sie sich besser kennen gelernt. Das hilft auf dem Platz ungemein.“

rs