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Aktuell "Ich weiß, dass ich Tore machen kann"

VfL Wolfsburg "Ich weiß, dass ich Tore machen kann"

In der vergangenen Saison war Bas Dost in Holland das Maß aller Stürmer-Dinge. Aber beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist der 7-Millionen-Euro-Einkauf noch nicht richtig angekommen. Gegen Mainz hatte ihn Trainer Felix Magath auf die Bank gesetzt. Vorm Duell auf Schalke sprach der sympathische Angreifer mit den WAZ-Redakteuren Engelbert Hensel und Robert Schreier über seine Situation, seinen Landsmann und S04-Torjäger Klaas-Jan Huntelaar sowie eine Magath-Forderung - und zwar zum ersten Mal komplett auf Deutsch!

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Saß zuletzt auf der Bank: Doch VfL-Stürmer Bas Dost glaubt weiter an sich.

WAZ: Sprechen wir Englisch oder Deutsch?

Dost: Deutsch bitte! Ich will das so, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist.

WAZ: Sind Sie enttäuscht, dass Sie gegen Mainz auf die Bank mussten?

Dost: Ja, klar. Der Trainer sagt, dass ich mehr machen muss - und das ist richtig.

WAZ: Wo genau müssen Sie besser werden?

Dost: Ich muss mehr für die Mannschaft machen, ich stehe zu viel, muss mehr laufen, mehr Wege gehen. Ich habe mir Spiele von uns angeschaut. Ich war nicht gut.

WAZ: In der vergangenen Saison waren Sie in Holland top. Erleben Sie gerade die schwierigste Zeit in Ihrer Karriere?

Dost: Nein, ich hatte auch ein erstes schweres Jahr bei meinem Ex-Verein Heerenveen. Auf der Bank zu sitzen, das kann mal passieren. Aber froh bin ich darüber nicht. Ich will spielen, ich muss Tore machen.

WAZ: Viele Stürmer motivieren sich während einer Torflaute, indem sie sich DVDs mit eigenen Toren anschauen. Was tun Sie, um wieder der Alte zu werden?

Dost: Ich bleibe positiv. Natürlich kann man sich seine Tore anschauen, aber bislang habe ich nur ein Tor für den VfL gemacht. Damit bin ich nicht zufrieden. Dennoch: Ich weiß, dass ich treffen kann - und das werde ich auch zeigen.

WAZ: Sie sagen, dass Sie mehr laufen müssen. Fällt es Ihnen schwer, Ihr Spiel umzustellen?

Dost: Ja, weil das Spiel hier eben anders ist. Aber der Trainer hat viel mit mir gesprochen - etwa über die Sachen, die ich in Holland gut gemacht habe. Aber da ist das Spiel eben nicht so schnell.

WAZ: Erklären Sie uns das etwas genauer, bitte...

Dost: Wenn man hier den Ball verliert, muss man schnell wieder nach hinten arbeiten. In Holland heißt es in solchen Situationen dagegen: Ruhe, Ruhe, Ruhe.

WAZ: Sie sind sehr ehrgeizig, wollen Sie vielleicht auch zu viel?

Dost: Nein, ich weiß, was ich kann. Aber das kommt noch nicht heraus.

WAZ: Auf Schalke dagegen spielt mit Klaas-Jan Huntelaar ein Landsmann von Ihnen, dem der Durchbruch in Deutschland längst geglückt ist. Was können Sie von ihm noch lernen?

Dost: Er ist ein super Stürmer, der sehr gut im Strafraum ist. Er macht immer ein Tor, das will ich auch schaffen.

WAZ: Und was kann Huntelaar von Ihnen lernen?

Dost: Nicht so viel, ich bin ja erst 23. Er ist 29, ein kompletter Stürmer. Er braucht auch nichts mehr von mir zu lernen.

WAZ: Freuen Sie sich auf das Duell gegen ihn?

Dost: Es ist natürlich super, dass wir jetzt auf Schalke spielen. Aber bei uns läuft es nicht gut. Wir haben nur fünf Punkte - das ist wichtig. Und nicht, dass ich jetzt gegen Huntelaar spielen darf.

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