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VfL Wolfsburg Hecking: Kritik an Schürrle „ist anmaßend“
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Hecking: Kritik an Schürrle „ist anmaßend“
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23:00 21.12.2015
Noch nicht angekommen: 50 Minuten dauerten im Schnitt die Einsätze von André Schürrle für den VfL - für das Team von Trainer Dieter Hecking (l.) ist der Weltmeister noch keine Verstärkung. Quelle: Imago

Zuletzt hatte sich Ex-Nationalspieler und Sky-Experte Didi Hamann deutlich geäußert.

Hamann hatte vor allem Schürrles Laufbereitschaft infrage gestellt (WAZ berichtete) - und erntet dafür nun Widerspruch von Hecking: „Ich halte generell nichts davon, wenn Externe ein Urteil über meine Spieler fällen, ich weiß nicht, wie viele Spiele von uns Didi Hamann gesehen hat, von daher finde ich das ein bisschen anmaßend.“ Dass Hecking und Manager Klaus Allofs Schürrle im Laufe der Hinrunde kritisch gesehen haben, müsse man „richtig einordnen“. Denn, so Hecking gegenüber der WAZ: „Als wir vor ein paar Wochen mal angemerkt haben, dass André noch nicht die Erwartungen erfüllt, die er vor allem an sich selbst hat, wurde daraus ,Deutliche Kritik an Schürrle‘ gemacht. Ich weiß nicht, was passiert, wenn wir wirklich mal deutliche Kritik üben. Wahrscheinlich gibt es dann irgendwo ein Erdbeben...“

Dass Schürrles Bilanz nach einem Jahr Wolfsburg (siehe Kasten) eher dürftig ausfällt, ist Hecking klar - als Weltmeister und teuerster VfLer weckt der 25-Jährige eine Erwartungshaltung, die er womöglich gar nicht erfüllen kann. „Zumindest“, so Hecking, „ist diese Erwartungshaltung enorm hoch. Ob er sie erfüllen kann, muss er beweisen. Es ist auch schwierig, so eine Erwartungshaltung wieder zu reduzieren, gerade bei einem Spieler, der so wie André im Rampenlicht steht. Und das macht es für ihn auch nicht leichter.“

Auch bei den VfL-Fans wurde der Offensivmann zuletzt immer kritischer gesehen, nach zuvor ordentlichen Leistungen gab‘s am Samstag in Stuttgart wieder ein schlechtes Spiel (WAZ-Note 5). Muss man vielleicht irgendwann sagen: Es passt nicht mit Schürrle in Wolfsburg? Hecking: „Ich stelle mir lieber vor, dass André hier das zeigt, was wir uns von ihm versprochen haben. Und das ist kein Zweckoptimismus. Ich sehe seine Fortschritte im Training, ich sehe, wie sich seine Körpersprache verbessert, und ich sehe, dass er in den letzten Wochen mehrere gute Spiele gemacht hat.“

apa

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