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VfL Wolfsburg Hecking: „Es geht um persönliche Eitelkeiten“
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Hecking: „Es geht um persönliche Eitelkeiten“
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00:01 10.11.2015
Ihm gefällt derzeit einiges nicht: VfL-Trainer Dieter Hecking. Quelle: Imago
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Manager und Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hatten am Samstag nach dem 0:2 in Mainz Mängel in der Leistung und in der Einstellung angeprangert (WAZ berichtete).Gegenüber der WAZ erklärte Hecking am Montag noch mal den Unmut, der sich in der sportlichen Führung breitgemacht hatte: „Was die sportlichen Fähigkeiten angeht, hat die Mannschaft mein vollstes Vertrauen. Aber es geht um persönliche Eitelkeiten. Die bringen uns von unserem Weg ab.“

Eifersüchteleien innerhalb des Kaders, allzu deutlich gezeigter Unmut bei Verlust des Startelf-Platzes, falsche Einschätzung der eigenen Leistung, mangelnde Kritikfähigkeit - das sind Probleme, die Hecking im Moment sieht. „Und die muss man dann auch mal öffentlich benennen“, so der Coach, der allerdings keinen Spieler namentlich an den Pranger stellen will, auch wenn es reichlich Beispiele gebe. „Es gibt immer wieder einzelne Dinge, die uns zeigen, dass der eine oder andere mit seinem Kopf nicht hundertprozentig bei seinem Job ist.“ Da müsse man jetzt „mehr einfordern“.

Dass der VfL trotz aller Probleme Dritter ist, sei „gut“, aber eben nicht die ganze Wahrheit. „Klaus Allofs und ich wollen das Maximum“, so der Trainer. „Und das ruft die Mannschaft im Moment nicht ab. Es geht uns nicht darum, den einen oder anderen Spieler in den Senkel zu stellen. Und wir wissen auch, dass nicht alles gleich wieder gut wird, nur weil wir es jetzt mal öffentlich gemacht haben.“ Aber man müsse mit der Mannschaft „jetzt daran arbeiten - und dann können wir uns auch um die sportlichen Dinge kümmern.“ Sportliche Mängel wurden zuletzt vor allem auswärts deutlich - das 0:2 in Mainz war die dritte Saisonniederlage in der Fremde. Hecking: „Wie wird das Offensivspiel besser, wie kommen wir wieder gefährlicher vors Tor? Das sind die Dinge, mit denen wir uns beschäftigen werden.“

apa

Klaus Allofs, Manager des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, findet den Rücktritt von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach nicht gut - und hat indirekt dessen Vorgänger Theo Zwanziger angegriffen. Niersbach war in der Affäre um mögliche schwarze DFB-Kassen unter Druck geraten.

12.11.2015

Das ging schnell: Nach seinem Platzverweis am Samstag in Mainz wurde Julian Draxler für zwei Spiele gesperrt. Das Sportgericht des DFB fällte das Urteil am Montag, der Neuzugang des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten muss zudem 10.000 Euro Geldstrafe zahlen. Der VfL hat die Strafe akzeptiert.

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Klaus Allofs wird nicht laut, wenn er sauer ist. Auch sein Sprechtempo verändert sich kaum. Aber in den Augen des VfL-Managers kann es sehr giftig funkeln, wenn er schimpft. Am Samstag, nach der 0:2-(0:1)-Niederlage des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten beim FSV Mainz 05, war es soweit. Allofs war sauer. Und wie.

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