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VfL Wolfsburg Hat sich Inter hier verZETTELt?
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Hat sich Inter hier verZETTELt?
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22:50 13.03.2015
Der Gegenzettel: VfL-Trainer Dieter Hecking wusste, was gegen die neuformierte Inter-Deckung zu tun ist.
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Inter-Coach Roberto Mancini stellte von Viererkette auf Fünfer-Abwehr um - ein Taktikwechsel, den vor allem italienische Teams eigentlich aus dem Effeff beherrschen. Kurios darum: Mancini malte die Formation für seine Spieler auf und drückte den Zettel Nemanja Vidic in die Hand, der ihn dann nach seiner Einwechslung (für Hernanes) Mittelfeldmann Gary Medel weitergab. Der Chilene schaute kurz drauf, gab seinen Mitspielern entsprechende Anweisungen und warf den Zettel dann zerknüllt auf den Rasen.

Dort fand ihn die WAZ nach dem Abpfiff - etwas zerknittert und mit deutlichen Grasspuren. Interessant: Offenbar sollte ursprünglich gar nicht Hernanes raus (auf dem Zettel noch als HE vermerkt), sondern Fredy Guarin, der auf dem Zettel völlig fehlt und dessen Halbposition Xherdan Shaqiri (Sq) einnahm.

Für VfL-Trainer Dieter Hecking kamen Mailands Umstellungen nicht unerwartet, er hatte einen „Gegenzettel“ parat, den er sofort Kevin De Bruyne präsentierte: Die offensiven Mittelfeldspieler des VfL sollten die drei inneren Abwehrspieler von Inter früh stören und zu Fehlern zwingen. Und während sich Inter verzettelte, hatte der VfL Erfolg: Das 2:1 bereitete Vieirinha mit aggressiver Balleroberung vor; der Freistoß zum 3:1 resultierte aus dem Foul von Vidic, der vorher unter Druck einen Fehlpass gespielt hatte...

apa/eh

Nach der Verpflichtung von André Schürrle schien es so, als ob Daniel Caligiuri verstärkt den Härtegrad der Ersatzbank testen müsse. Pustekuchen! Der Ex-Freiburger spielt stark auf - wie am Donnerstagabend in der ersten Halbzeit gegen Inter Mailand.

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Ganz stark dieser VfL! „Jetzt stehen die Chancen im Rückspiel sehr gut“, erklärte Verteidiger Christian Träsch nach dem Wolfsburger 3:1 gestern im Achtelfinale der Europa League gegen Inter Mailand freudestrahlend. Allerdings: Dass der VfL als Wachmacher einen Rückstand brauchte, gefiel Coach Dieter Hecking gar nicht.

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Am Ende musste er auf den Zaun, stimmte vor den Fans in der Nordkurve die „Humba“ an - Kevin De Bruyne war nach dem 3:1 des VfL gestern gegen Inter Mailand der gefeierte Held. „Ich hoffe, ich habe es gut gemacht“, meinte der Belgier, als er wieder runtergeklettert war, „denn es war das erste Mal...“

15.03.2015
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