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Gespielt wie Flasche leer

VfL Wolfsburg Gespielt wie Flasche leer

Vorm Spiel waren die angeblich ausgekippten Wasserflaschen ein großes Thema beim VfL - im Spiel agierten die Wolfsburger dann wie Flasche leer. Völlig überfordert verloren sie am Samstag bei Schalke 04 mit 0:3 (0:1). Vor 60.700 Zuschauern hatte Wolfsburgs Fußball-Bundesligist dabei sogar noch Glück, dass Schalke viele weitere Chancen ausließ.

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Viel zu frei: Jefferson Farfan erzielt mit diesem Kopfball das 1:0 für Schalke gegen den VfL.

VfL-Personal (drei Änderungen in der Startelf) und VfL-Formation (diesmal war‘s ein 4-3-2-1) waren mal wieder neu, die Probleme waren die alten: Wenn Schalke den Ball hatte, wussten die Wolfsburger immerhin noch einigermaßen, was sie zu tun hatten, wenn dagegen ein VfLer am Ball war, wirkten dessen neue Feldspieler-Kollegen regelmäßig wie Bewegungs-Azubis im ersten Lehrjahr.

Und weil keine offensive Spielanlage erkennbar war, die Schalker dagegen präzise nach vorn spielten, geriet die VfL-Defensive regelmäßig unter Druck - und produzierte Fehler, die zu Gegentreffern führten. Beim ersten ging es nach Marcel Schäfers Ballverlust zu schnell für Ricardo Rodriguez, der Torschütze Jefferson Farfan aus dem Blick verlor; beim 2:0 ging Schäfer zu spät auf Passgeber Lewis Holtby los, der dann keine Mühe hatte, den Ball am anstürmenden Naldo vorbei in den Lauf des völlig freien Ibrahim Afellay zu legen.

Vorm Spiel waren die angeblich ausgekippten Wasserflaschen ein großes Thema beim VfL – im Spiel agierten die Wolfsburger dann wie Flasche leer. Völlig überfordert verloren sie am Samstag bei Schalke 04 mit 0:3 (0:1). Vor 60.700 Zuschauern hatte Wolfsburgs Fußball-Bundesligist dabei sogar noch Glück, dass Schalke viele weitere Chancen ausließ.

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Einstellung und Willen waren vor der Pause immerhin noch erkennbar, der zweite Gegentreffer 50 Sekunden nach Wiederanpfiff lähmte dann endgültig die Moral - und aus dem VfL wurde wieder das, was er in dieser Saison schon zu oft war: Eine Ansammlung von Fußballspielern, denen der richtige Plan zum gemeinsamen Erfolg fehlt. Gut, dass wenigstens auf Diego Benaglio Verlass war und nur noch ein Gegentor fiel - wäre es am Ende 6:0 oder 7:0 ausgegangen, hätte niemand von einem zu hohen Ergebnis sprechen können.

apa

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