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VfL Wolfsburg Farka sah die besten Fußballer durch diese Brille
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Farka sah die besten Fußballer durch diese Brille
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00:18 04.03.2015
Der Mann mit der Brille: Gleich viermal wurde Imre Farkaszinski (l. und auf dem Mannschaftsfoto ganz rechts) Trainer des VfL Wolfsburg - so oft wie kein anderer.
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1958 kam der Mann mit der Hornbrille, die er jetzt der VfL-Fußball-Welt zur Verfügung gestellt hat, nach Wolfsburg. Bereits 1956 hatte er mit seiner Familie seinem Heimatland Ungarn nach dem gescheiterten Volksaufstand den Rücken gekehrt, landete über Österreich und Italien in Wolfsburg, um als Sportlehrer am Ratsgymnasium zu unterrichten.

Farka, wie er gerufen wurde, war Fußballer, hatte es mit Ungarn bis zur Studenten-WM geschafft - und saß schon wenige Monate nach seiner Ankunft in der Volkswagenstadt auf der VfL-Trainerbank. In seiner ersten Amtszeit konnte er den Abstieg aus der Oberliga nicht verhindern, wechselte zum Ortsrivalen FC, kehrte dann zurück - und blieb achteinhalb Jahre. 1970 scheiterte er mit dem VfL in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga gegen Kickers Offenbach und den VfL Bochum - durch seine Brille sah er die besten Wolfsburger Fußballer dieser Zeit, darunter Ingo Eismann, Toni Matz, Kalle Borutta, Fredi Rotermund oder Torjäger Wilfried Kemmer.

1974 schaffte Farka auf der VfL-Bank mit seinem Team die Qualifikation für die 2. Bundesliga Nord, konnte die Klasse aber nicht halten - und musste seinen Hut nehmen. 1978 und 1984 (er unterrichtete immer noch am Ratsgymnasium) spielte er noch einmal den Feuerwehrmann, bis er 1985 den Klub verließ. Seit 1989 lebt der Mann mit der Hornbrille wieder in Ungarn.

Und nach Farkaszinski gab es nur einen, der mehr als einmal VfL-Trainer wurde: Felix Magath. Auch einer mit Brille.

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