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VfL Wolfsburg Ein Wolfsburger will in die Bundesliga
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Ein Wolfsburger will in die Bundesliga
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00:02 11.07.2015
Vereinstreu: Seit 2004 spielt Robin Ziegele für den VfL. Quelle: Baschin / cp24

Seit 2004 spielt der Innenverteidiger jetzt schon für den VfL. Wenn es nach ihm geht, soll das immer so bleiben. „Einmal Wolfsburg, immer Wolfsburg“, sagt der Abwehrmann, der in der A-Jugend spielt, schmunzelnd.

2002 hat Ziegele angefangen, Fußball zu spielen, da war er vier Jahre alt. Das war bei der JSG Mörse/Ehmen, zwei Jahre später kickte er schon beim VfL in der F-Jugend. „Damals gab’s einen Talenttag mit rund 200 Kindern, die besten sind ausgesucht worden - und ich gehörte damals dazu“, erinnert sich Ziegele, dessen Papa Fußball beim ESV Wolfsburg spielt. Ihm verdankt er die Leidenschaft für das runde Leder. „Mit ihm habe ich früher bei uns im Garten gespielt, ab und an hat er mich auch mit zu seinen Spielen genommen“, erzählt der Nachwuchsmann, der sich in der Abwehrzentrale richtig wohl fühlt, denn: „Da geht’s zur Sache, das macht mir Spaß.“

Früher drückte Ziegele seinem Papa die Daumen, heute fiebern seine Eltern („Sie sind stolz auf mich“) am Spielfeldrand mit. Denn der 18-Jährige, der gerade seinen Realschul-Abschluss gemacht hat und jetzt eine Ausbildung beim VfL beginnt („Damit ich ein zweites Standbein habe“) will hoch hinaus. Sein Traum: Bundesliga-Profi. Seine Idealvorstellung: So vereinstreu sein wie Steven Gerrard, der seine gesamte Karriere in England beim FC Liverpool verbrachte.

Die Legende von der Anfield Road war Mittelfeldabräumer, Ziegele räumt in der Abwehr ab. So wie der Brasilianer Thiago Silva (Paris St. Germain). „Mein sportliches Vorbild“, sagt das VfL-Talent. „Er ist zwar wie ich nicht unbedingt der Größte, hat dafür aber eine unglaubliche Ruhe am Ball.“

Die hat er auch, das zeigt er gerade im Kreis von Naldo und Co.. Ziegele, der jetzt in seine zwölfte Saison beim VfL geht: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, hier dabei sein zu dürfen.“ Er hofft, dass es kein einmaliges Erlebnis bleibt: „Das liegt ganz an mir.“

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