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VfL Wolfsburg Ein Tor für die Seele, ein Herz für Montana
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Ein Tor für die Seele, ein Herz für Montana
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23:10 06.04.2015
Ein Herz hin, ein Herz zurück: André Schürrle freut sich zusammen mit Freundin Montana Yorke (l.) über sein erstes VfL-Tor, auch Papa Joachim (M.) ist zufrieden. Quelle: Baschin / CP24

Nach seinem Treffer drehte Schürrle Richtung Haupttribüne ab - dort saßen seine Eltern und seine Freundin Montana. „Ich habe sie direkt gesehen, weil sie nah am Spielfeld sitzen“, so Schürrle, „das war perfekt.“ Montana erwiderte seinen Herzgruß; dass sie Tränen in den Augen hatte, wie die Fernsehbilder nahelegten, dementierte sie umgehend: „Ich war nur stolz!“

Nicht nur für Schürrle selbst war das erste VfL-Tor ein Treffer für die Seele, das ganze Stadion schien auf diesen Moment gewartet zu haben. „Das Gefühl hatte ich auch“, meinte der 32-Millionen-Mann hinterher, „auch wenn man mit Leuten in der Stadt gesprochen hat, war zu merken, dass die Fans hinter mir stehen. Das war großartig. Und natürlich war der Treffer für mich eine Erleichterung.“

Gegen Freiburg „könnte André auch wieder von Beginn spielen“, deutete Trainer Dieter Hecking gestern an. Zwei der letzten vier Pflichtspiele war der 24-Jährige nicht in der Startelf gewesen, aber aus seinem Formtief scheint er raus zu sein, war gegen Stuttgart von Beginn an präsent. „Ich habe gut trainiert, die Spritzigkeit war wieder da.“ Und: „Ich würde am liebsten jedes Spiel von Beginn an machen, das weiß der Trainer.“ Und der Trainer weiß auch, dass das fehlende Tor an Schürrle genagt hatte. Hecking: „Nach außen war das vielleicht nicht sichtbar, weil André immer gut gelaunt ist, aber er hat schon einen Riesenrucksack mit sich rumgeschleppt.“ Den ist er jetzt erst einmal los.

apa

Hoppla! In der 47. Minute musste Schiri Tobias Welz das VfL-Spiel gegen Stuttgart kurz unterbrechen, ein Flitzer war auf den Rasen der VW-Arena gelaufen, wirkte zunächst selbst verdutzt, weil ihn keiner beachtete - und umarmte dann Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio.

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Das Freistoß-Schlitzohr des VfL hat wieder zugeschlagen: Beim 3:1 am Samstag gegen Stuttgart zirkelte Ricardo Rodriguez den Ball aus 41,5 Metern (!) ins Tor - und für den verdutzten VfB-Keeper Sven Ulreich war‘s ein ganz unangenehmes Déjà-vu.

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