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VfL Wolfsburg Ein Hertha-Star mit einer VfL-Vergangenheit
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Ein Hertha-Star mit einer VfL-Vergangenheit
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22:50 28.10.2011
Endspiel 2008: Im Finale um die deutsche A-Jugend-Meisterschaft unterlag Pierre-Michel Lasogga (M.) mit dem VfL Wolfsburg 0:2 gegen den SC Freiburg. Quelle: Imago 03766316

Eigentlich hatte sich der Stiefsohn von Ex-Schalke-Keeper Olli Reck beim VfL wohl gefühlt. „Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Zeit beim VfL. Es war eine schöne Zeit, ich habe damals ja dort im Internat gelebt – das war schon super. Ich habe viele neue Freunde in Wolfsburg gefunden“, sagt er. Aber 2009 wollte er es woanders probieren. „Ich bin dann nach Leverkusen gewechselt, weil ich dort die bessere Perspektive gesehen habe“, so Lasogga. Und: „Es war damals nicht einfach, weil viel eingekauft wurde bei den VfL-Lizenzspielern und nicht so großer Wert auf den eigenen Nachwuchs gelegt wurde.“

Dabei hätten ihn seine Trainer gern behalten. Wolfsburgs B-Jugend-Coach Manfred Mattes erinnert sich: „Er hatte diesen unglaublichen Zug zum Tor und war einer der trainingsfleißigsten Spieler, die ich je hatte. Es war vielleicht ein Fehler, ihn ziehen zu lassen.“ Aber für Lasogga war‘s im Nachhinein kein Fehler zu gehen. Er sagt: „Letztlich hat der Wechsel vom VfL zu Leverkusen dazu geführt, dass ich heute in der Bundesliga spiele.“ Lasoggas Kontakte nach Wolfsburg sind gut. Vor allem mit U-23-Torwart Tobias Krull telefoniert er oft: „Ich habe ein Auge auf den VfL.“

VfL-Trainer Felix Magath sah 2008 viele Jugendspiele, hat Lasoggas Weg danach (der ihn auch in die U 21 des DFB führte) verfolgt. Er ist angetan: „Seine Stärke ist, dass er unbedingt Tore machen will. Ich rechne damit, dass er gegen uns spielt – gerade, weil er mal beim VfL war.“

rs