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VfL Wolfsburg Diesmal war's viel zu wenig

Zweimal war's zuvor gut, diesmal war's zu wenig: Im dritten Spiel der Nach-Magath-Ära kassierte der VfL am Samstag eine verdiente 0:1-(0:0)-Niederlage beim 1. FC Nürnberg. Timo Gebhardt erzielte vor 38.600 Zuschauern das Tor des Tages, Wolfsburgs Fußball-Bundesligist hängt erstmal im Tabellenkeller fest.

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Kommt ein Clubberer geflogen: Timo Gebhart (l.) erzielt mit diesem Kopfball das Tor des Tages für den 1. FC Nürnberg gegen den VfL Wolfsburg.

Quelle: dpa

Nach den Siegen in Düsseldorf (Liga) und gegen den FSV Frankfurt (Pokal) schickte Interimscoach Lorenz-Günther Köstner zum dritten Mal in Folge die gleiche VfL-Startelf ins Rennen. Doch statt mit eingespielter Offensive nach vorn zu agieren, lieferte der VfL diesmal zu viel Angriffs-Stückwerk ab. Fehlpässe, Ballverluste und so gut wie gar keine gewonnenen Offensiv-Zweikämpfe – so war den kämpferisch starken und gut organisierten Nürnbergern nicht beizukommen.

Während Nürnbergs Hiroshi Kiyotake überragend spielte, gab's auf Wolfsburger Seite zu viele Schwachpunkte: Rechtsverteidiger Fágner etwa, der nicht nur beim Gegentor patzte. Linksaußen Ivica Olic, dem es sichtbar an Dynamik fehlte. Oder Stürmer Bas Dost, der zu selten den Ball sichern konnte und zu viele Fehlpässe spielte.

Zweimal war's zuvor gut, diesmal war's zu wenig: Im dritten Spiel der Nach-Magath-Ära kassierte der VfL am Samstag eine verdiente 0:1-(0:0)-Niederlage beim 1. FC Nürnberg. Timo Gebhardt erzielte vor 38.600 Zuschauern das Tor des Tages, Wolfsburgs Fußball-Bundesligst hängt erstmal im Tabellenkeller fest.

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Der FCN war zumeist durch Standards oder über Außen gefährlich – und hätte Torwart Diego Benaglio nicht äußerst aufmerksam agiert, wäre die Niederlage wohl noch höher ausgefallen. Echte Wolfsburger Torchancen gab es derweil nicht, stattdessen stand unterm Strich die unangenehme Erkenntnis: Der VfL-Weg zurück zu gutem Fußball ist weiter, als man in den vergangenen zehn Tagen gehofft hatte.

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