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VfL Wolfsburg Der VfL fällt auf die Nase
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Der VfL fällt auf die Nase
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11:11 31.10.2011
Der Siegtreffer: Nachdem er das erste Hertha-Tor vorbereitet und beim zweiten den Elfmeter rausgeholt hatte, staubt Pierre-Michel Lasogga (l.) hier ab – das 2:3 in der 85. Minute. Quelle: Photowerk (he)
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Zum ersten Mal durfte Aliaksandr Hleb mitspielen. Der lange verletzte Weißrusse wurde dabei zum Sinnbild mangelhaften Gleichgewichts im VfL-Spiel. Nach vorn hatten Hlebs Aktionen durchaus Hand, Fuß und vor allem Auge. Da beim leidenschaftlichen Offensivspieler aber der Rückwärtsgang klemmte, eröffneten sich auf der linken Seite Lücken, die so groß waren, dass man halb Berlin dort hätte unterbringen können.

Mag es bei Hleb noch eine Frage der Kraft gewesen sein, muss es bei seinen Kollegen am mangelnden taktischen Verständnis oder an Faulheit gelegen haben, dass dem Eilzug-Fußball nach vorn Schlafwagen-Tempo nach hinten entgegenstand. Damit machte sich der VfL ein überlegenes Spiel kaputt. Erst das 0:1, bei dem Raffael unbehelligt auf Diego Benaglios Tor zulaufen durfte, zeigte Hertha nämlich, dass sie auch mitspielen durfte.

Aufs gegnerische Tor blieben die Wolfsburger gefährlich, erzielten zweimal den Ausgleich – durch Mario Mandzukic und Marcel Schäfer – und erspielten sich vor allem über die rechte Seite weitere Chancen. Nur hinten packten sie zu selten zu. Und wenn, dann im falschen Moment – wie im Elfmeter-Falle von Benaglio gegen Pierre-Michel Lasogga. Der frühere Jugendspieler des VfL war‘s auch, der die letzte Wolfsburger Schlafphase zum Berliner Siegtreffer nutzte.

rs

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