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VfL Wolfsburg Der Pokal-Klose schlägt wieder zu
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Der Pokal-Klose schlägt wieder zu
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22:35 04.03.2015
Na, wie habe ich das gemacht? VfL-Innenverteidiger Timm Klose (r.) freut sich mit Bas Dost (l.) und Josuha Guilavogui über sein Tor zum 2:0, das gleichzeitig den Endstand bedeutete. Quelle: Foto: dpa

Sein erstes Tor im VfL-Trikot hatte der Schweizer in der Vorsaison gegen den VfR Aalen bejubelt. Damals war‘s nach einem Freistoß, diesmal nach einer Ecke. „Ich habe vorher mit Naldo besprochen, dass wir immer einen Gegenspieler wegblocken - und das hat super geklappt“, freute sich Klose, der nicht nur von Manager Klaus Allofs („Er hat das sehr gut gemacht“), sondern auch von Dieter Hecking ein dickes Lob einheimste. „Timm war richtig gut, sehr präsent“, sagte Wolfsburgs Trainer - und ergänzte mit Blick auf Leipzigs Sturmtank Yussuf Poulsen: „Es ist nicht einfach, ihn immer so zu verteidigen.“

Klose nahm die Lobeshymnen gelassen auf. „Ich selbst bin kritischer“, so der 26-Jährige. „Wir haben vier Top-Innenverteidiger, da muss ich immer ready sein. Umso mehr Spiele ich mache, desto besser geht‘s.“ Und wie viele Partien werden es für den VfL im diesjährigen Pokal-Wettbewerb noch? Drei, wenn‘s nach den Wolfsburgern geht. „Das Ziel von jedem einzelnen Spieler ist das Finale“, sagte Daniel Caligiuri, der in Leipzig mit seinem wichtigen Führungstreffer der Wegbereiter für den Viertelfinal-Einzug war.

„Nach dem 1:0 haben wir Ruhe reinbekommen“, erklärte der Flügelflitzer, der schon einen Blick auf die nächste Runde wagte. „Man muss zwar jeden Gegner schlagen“, so Caligiuri, „aber ich habe Freiburg in guter Erinnerung.“ Weil er einst im Breisgau kickte - und dort in der Hinrunde für den VfL seinen ersten Bundesliga-Doppelpack schnürte.

Erich Ribbeck war ungewöhnlich offen. Am Tag vor dem Spiel verriet der Bundestrainer nach und nach alle Startelf-Namen für die Freundschaftspartie der deutschen Nationalmannschaft in den Niederlanden. Nur die Rechtsverteidiger-Position ließ er offen. Der Mann, der dann schließlich dort auflief, schenkte das Trikot aus dem Spiel jetzt der neuen Wolfsburger Fußball-Welt: Zoltan Sebescen, erster deutscher Fußball-Nationalspieler des VfL.

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