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VfL Wolfsburg „Dann landen wir zwischen Platz vier und sieben“
Sportbuzzer VfL Wolfsburg „Dann landen wir zwischen Platz vier und sieben“
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00:17 09.12.2015
Das erste Gegentor: Nach dem Ballverlust von Josuha Guilavogui ging Marco Reus allein auf Torwart Diego Benaglio zu, umkurvte ihn und schob zum 0:1 ein. Quelle: Photowerk (bb)
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Erst in der Nachspielzeit hatten sich die Wolfsburger für ihre starke zweite Halbzeit mit dem Ausgleich belohnt - um dann im letzten Angriff des Spiels doch noch den entscheidenden Gegetreffer durch Shinji Kagawa zu kassieren. Nach 29 Liga-Heimspielen ohne Niederlage ist die Wolfsburger Super-Serie damit beendet.

Die Serie war Klaus Allofs an seinem 59. Geburtstag herzlich egal. Was den VfL-Manager viel mehr beschäftigte: „Vielleicht habe ich zu hohe Erwartungen an die Mannschaft.“ Nämlich die Erwartung, dass solche Patzer wie am Samstag nicht passieren - sei es individuell (Josuha Guilavogui beim 0:1) oder als Mannschaft (beim 1:2). Nach dem späten Ausgleich „haben wir’s nicht im Stile einer Spitzenmannschaft gemacht“, so Allofs, „das regt mich am meisten auf.“ Ist der VfL also nicht die Spitzenmannschaft, die er gern sein möchte? Allofs denkt darüber zumindest nach: „Wir müssen das verändern. Wenn nicht, dann landen wir irgendwo zwischen Platz vier und sieben.“ Und das ist offenbar nicht mehr gut genug für den amtierenden Vizemeister, auch wenn Allofs „die Dinge nicht dramatisieren“ will und am Saisonziel nicht rütteln: „Wir kommen wieder in die Champions League, wenn wir unsere Aufgaben erfüllen. Dazu sind wir in der Lage.“

Schon morgen hat der VfL die nächste Gelegenheit, an seinem Status als Spitzenteam zu arbeiten: Gegen Manchester United geht es um den Einzug in die K.o.-Phase der Champions League - ein Gegner mit großen Namen, der aktuell aber deutlich schlechter ist als Dortmund und am Samstag über 0:0 gegen West Ham nicht hinauskam. VfL-Rückkehrer Julian Draxler: „Wir müssen so spielen wie in der zweiten Halbzeit, dann bin ich sicher, dass wir gegen Manchester gewinnen!“

apa

Schon beim Pokalfinale hatte es Zoff zwischen den Wolfsburger und Dortmunder Trainerbänken gegeben - beim Wiedersehen beider Klubs am Samstag in der Fußball-Bundesliga ging es weiter. Leidtragender diesmal: BVB-Trainer Thomas Tuchel, der am sogar für die letzten Sekunden noch auf die Tribüne musste.

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