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VfL Wolfsburg „Bas hat noch gar nicht alles gezeigt“
Sportbuzzer VfL Wolfsburg „Bas hat noch gar nicht alles gezeigt“
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22:43 16.02.2015
Gute Tor-Quote: Bas Dost. Quelle: dpa
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Man werde „noch mehr Qualitäten“ des Holländers sehen, so Allofs. Beispiel: Das Tor zum 3:0, das Dost mit der Außenseite erzielte. „Das war nicht leicht und so gewollt“, so Allofs.

Technische Finesse dieser Art hatte man dem Angreifer lange nicht zugetraut, zu holprig waren die ersten Auftritte, nachdem Felix Magath ihn 2012 für 7 Millionen Euro zum VfL geholt hatte. Dost: „Das war aber auch eine Zeit, von der ich gelernt habe. Ich habe auf der Tribüne gesessen, das hat natürlich keinen Spaß gemacht. Aber zum Glück läuft es jetzt endlich.“ Torwart Diego Benaglio erinnert sich: „Ich habe mal gelesen, dass Bas sich selbst gefragt hat: Wird das hier noch etwas? Die Antwort gibt er jetzt!“

Und die Antwort sind Tore. 21 hat er jetzt in 51 Bundesliga-Spielen gemacht, ist damit auf Augenhöhe mit Wolfsburger Sturm-Legenden wie Edin Dzeko, Diego Klimowicz und Andrzej Juskowiak, die in ihren ersten 51 VfL-Einsätzen auf ähnlich viele Treffer kamen. Nur Grafite hatte deutlich mehr (siehe Kasten). Und alle brauchten ein paar Spiele, ehe sie richtig auf Touren kamen.

Dass Dost jetzt auf Touren kommt, liegt auch an seinen Mitspielern – er bekommt perfekte Bälle serviert. Kevin De Bruyne: „Er weiß, was ich mache, und ich weiß, wo er hinläuft. Und uns hilft dabei, dass wir beide Flämisch verstehen.“

Gute Vorlagen – und Dost dann als klassischer Abstauber im Strafraum? „Nein“, sagt Allofs, „das würde ihm nicht gerecht werden. Er kann mehr, er ist auch im Spielaufbau wichtig.“ Anders gesagt: Dost hat eben mehr Qualität, als nur Tore zu schießen...

In dieser Saison wird es wohl nicht mehr reichen – doch mittelfristig will der VfL dem FC Bayern das Meister-Abo streitig machen. Solche Kampfansagen ließen sich die Profis gestern bei der Aufzeichnung des Audi-Star-Talks in der Wolfsburger Heinrich-Nordhoff-Straße entlocken.

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