Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
VfL Wolfsburg Allofs ledert gegen die Derby-Deppen
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Allofs ledert gegen die Derby-Deppen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:50 16.03.2014
Das war zu wenig: Die VfLer trotten nach dem 1:1 in Braunschweig frustriert vom Platz – von Manager Klaus Allofs (l.) gab‘s hinterher Klartext. Quelle: Photowerk (sp)
Anzeige

„Bescheiden“, sagte der Manager, fühle sich dieses Remis an. Ruhig und sachlich, aber total verärgert legte er dann nach: „Ich bin total unzufrieden, weil es am Ende ein Remis gibt. Aber vor allem die Art und Weise, wie wir es in der zweiten Halbzeit gemacht haben - das geht so nicht.“

Allofs zerlegte die Mannschaft. Erst schimpfte er über den erbärmlichen Versuch, das Gegentor zu verteidigen: „An der Seitenlinie kann man den Zweikampf vielleicht mal verlieren, aber in der Mitte waren wir in Überzahl. Das geht nicht, das reicht nicht aus, wir müssen uns steigern.“ Dann nahm sich der Manager die Offensive vor. „Ich weiß gar nicht, ob wir uns vorne mal durchgesetzt haben, indem wir einen Gegenspieler umspielt haben. So geht es nicht“, sagte Allofs immer wieder kopfschüttelnd.

Die Wut des Managers dürften die Profis bei der Aufarbeitung des Braunschweig-Spiels zu spüren bekommen („Man muss deutlich erklären, dass das nicht reicht und wir andere Erwartungen haben“).

Aber warum sind Kevin De Bruyne und Co. trotz aller Warnungen von Trainer Dieter Hecking zur Pause nach dem Wechsel dann so eingebrochen? War es eine Frage der Mentalität oder der Qualität? Allofs: „Ich hoffe, dass es keine Mentalitätssache ist. Jeder hat gewusst, dass man in diesem wichtigen Spiel einige Dinge geraderücken kann.“

eh/rs

Auf der einen Seite: ein Punkt, der die Eintracht-Hoffnung am Leben hält. Auf der anderen Seite: ein Punkt, der für VfL-Frust sorgt. 1:1 (0:1) endete am Samstag das Bundesliga-Derby zwischen Braunschweig und Wolfsburg. In einem insgesamt schwachen Fußballspiel trafen vor 23.150 Zuschauern Luiz Gustavo für den VfL und Karim Bellarabi für Eintracht.

16.03.2014

Zwölf Gegentore in zwei Spielen hatte der VfL vor dem Derby kassiert. In Braunschweig war‘s zwar nur eins. Doch wie einfach das zustande kam, verdeutlicht den Trend: Wolfsburgs Fußball-Bundesligist ist nach wie vor hinten nicht ganz dicht.

19.03.2014

Luiz Gustavo - im Hinspiel schlechtester Wolfsburger, im Rückspiel bester VfLer. Der Mittelfeld-Stratege war beim 1:1 im Derby bei Eintracht Braunschweig Torschütze und Antreiber zugleich. Aber nach dem Wechsel konnte auch der Brasilianer nicht mehr auf seine Kollegen einwirken.

19.03.2014
Anzeige