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VfL Wolfsburg 74 Millionen: De Bruyne zu Manchester City!
Sportbuzzer VfL Wolfsburg 74 Millionen: De Bruyne zu Manchester City!
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23:36 26.08.2015
Bye Bye Wolfsburg: Heute gab‘s die letzte entscheidende Verhandlungsrunde zwischen De Bruynes Berater und dem VfL. Quelle: Archiv

Die Verträge sind zwar noch nicht unterschrieben, aber eine letzte Verhandlungsrunde gestern in Wolfsburg brachte den Durchbruch – dass der Deal jetzt noch scheitern könnte, ist quasi ausgeschlossen. Damit ist der 24-Jährige der teuerste Transfer mit Bundesliga-Beteiligung, den es je gab.

Bye-bye Kevin – gestern Vormittag hatte De-Bruyne-Berater Patrick De Koster noch seelenruhig Schnappschüsse im Allerpark gemacht und dann am Rande des VfL-Trainingsplatzes verkündet: „Wir werden in den nächsten Tagen sehen...“ Aber: Danach wurden Nägel mit Köpfen gemacht. De Koster verhandelte mit VfL-Manager Klaus Allofs, der wiederum ein verbessertes Angebot von City bekommen hatte.

Der Scheichklub bezahlt nach WAZ-Informationen 74 Millionen, die Summe kann sich über Sondervereinbarungen noch auf über 80 Millionen erhöhen. Letzte Details dieser Sondervereinbarungen sollen heute noch festgelegt werden.
Noch muss der Nationalspieler bei seinem neuen Klub den Medizincheck machen. Gestern Abend kamen Gerüchte auf, dass De Bruyne bereits auf die Insel gereist sei – er war noch in Wolfsburg.

Dass Berater De Koster weiter behauptete, es gebe nichts Neues, ist Teil der Vereinbarung. Denn offizielle Aussagen soll es erst geben, wenn der Medizincheck absolviert und die letzten Unterschriften hin- und hergeschickt sind. Ob der Wechsel heute oder morgen offiziell verkündet wird, ist ebenfalls noch offen. Dass der Belgier aber morgen Abend gegen Schalke nicht mehr dabei ist, steht fest – intern hatte der VfL bereits beschlossen, dass De Bruyne nur dann noch einmal für Wolfsburg aufläuft, wenn er doch noch seine Bereitschaft erklärt, beim VfL zu bleiben.

Das passierte nicht, die Bundesliga verliert mit De Bruyne einen der spektakulärsten Spieler – und der VfL seinen Star, den er im Januar 2014 für 22 Millionen vom FC Chelsea geholt hatte.

De Bruynes erste Wechsel-Wahl war eigentlich der FC Bayern, aber der Rekordmeister wollte die Rekordablöse nicht zahlen. Paris St. Germain, das in der vergangenen Woche noch einmal nachgelegt hatte, war für den Belgier nie eine ernsthafte Option.

eh/apa/tik

  • Dieser Text wurde aktualisiert

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