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Sport in Wolfsburg Wortgefecht vor der Box-Gala in Wolfsburg
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Sie brennen auf den Fight: Am Samstag stehen sich der Wolfsburger Patrick Wojcicki (l.) und der Berliner Sven Elbir im Ring gegenüber. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Als klarer Favorit steigt Wojcicki am Samstag in den Ring, der Kampf soll frühestens um 22.30 Uhr beginnen. Für den Wolfsburger gibt es nur ein Ziel: Seinen IBF-Intercontinental-Titel und den Titel des deutschen Meisters im Mittelgewicht zu verteidigen. Zwölf Runden lang hat der Boxer vom Team Sauerland dazu Zeit. Wilfried Sauerland, Gründer des Boxstalls, traut das dem Schützling von Trainer Antonino Spatola auf jeden Fall zu. „Patrick steht seit etwa drei Jahren bei uns unter Vertrag und hat sich sehr gut entwickelt. Beim IBF gehört er zu den Top 15 und nach dem Kampf wird er auch in der IBU weiter nach oben klettern“, ist sich Sauerland sicher.

Aber nicht nur der Boxstall-Chef, auch die Kämpfer sowie Trainer und Promoter sind heiß. „Ich freue mich sehr, dass ich in Wolfsburg meine Titel verteidigen darf und ich bin optimistisch, dass ich das schaffe. Zu Hause zu boxen, war immer ein großer Wunsch von mir“, sagt Wojcicki und kennt die Erwartungshaltung: „Viele Freunde und die Familie werden vor Ort sein, die will man natürlich nicht enttäuschen. Aber das ist für mich eher eine Zusatzmotivation.“

Sein Gegenüber ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Fokussiert und kämpferisch präsentierte sich Elbir. „Wir hatten eine gute Vorbereitung. Ich weiß, dass ich extrem motiviert bin und die Titel nach Berlin holen werde“, so der Athlet vom Wiking Boxteam, der nicht mehr von sich preisgeben wollte. „Wenn ich alles von mir erzähle, schieße ich mir doch selbst ins Bein. Ich kann nur sagen, dass ich ein Boxer bin, der nur den Weg nach vorn kennt.“

Wojcickis Trainer Spatola hatte auch noch ein paar Worte für die Gegenseite übrig: „Patrick ist technisch der bessere Boxer. Ich habe zwar erst wenig von Sven gesehen, aber das, was ich gesehen habe, hatte nicht das Level von Patrick. Die Gürtel werden die Stadt nicht verlassen. Wir nennen uns Wölfe und Wölfe haben immer Hunger.“ Winne Spiering, Manager von Elbir, nahm die Worte von Spatola gelassen: „Sven wird zeigen, dass er ein Kämpferherz hat. Wir sind zuversichtlich. Wir Wikinger sind dafür gemacht, die Wölfe aus der Höhle zu locken und zu domestizieren...“

Von Marcel Westermann

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