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Wolfsburger Quartett sammelt EM-Medaillen

Drachenboot: Wolfsburger Quartett sammelt EM-Medaillen

Eigentlich wollte man sich eher vorbereiten, doch dann lief es richtig gut für vier Wolfsburger Drachenbootsportler bei den Europameisterschaften.

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Reichlich EM-Medaillen: Aline Andersen, Christian Kuhlmeier, Sabine Winkler und Alena Gause vom WKC.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg/Szeged. Das lief doch wie am Schnürchen – und dabei sollte es nur ein Testlauf sein! Aline Andersen, ihr Freund Christian Kuhlmeier, Alena Gause und Sabine Winkler vom Wolfsburger Kanu-Club holten bei den Drachenboot-Europameisterschaften für National- und Klub-Teams in Szeged (Ungarn) fünfmal Silber und dreimal Gold.

Aline Andersen ist schon seit 2011 im Nationalteam, sie ist ein alter Hase. Inzwischen sind aus dem Team der Speedform Dragons im WKC noch Aktive nachgerückt. Ihren Freund, der sie anfangs einfach nur zu Wettkämpfen begleitet hatte, hat sie mit dem Drachenboot-Fieber infiziert. Alena Gause ist eine gute Taktgeberin, schlug im Ü-40-Mixed-Nationalmannschaftsboot die Trommel und gab Kommandos. Winkler wiederum fuhr in Szeged mit dem Potsdamer Boot „Preußen Drache“, einem Klub-Team. Und das holte zwei Silber- und drei Bronzemedaillen.

Die anderen drei fuhren im Nationalmannschaftsboot, über 200 , 500 und 2000 Meter sprang jeweils Silber raus. Andersen war zufrieden, „denn eigentlich wollten wir uns nur einfahren für weitere Wettkämpfe, die Veranstaltung galt für uns eigentlich als Wettkampf-Trainingslager. Dafür war es doch sehr gut.“

Geschlagen wurde das deutsche Boot jeweils nur vom ungarischen. „Und die Ungarn sind stark“, so Andersen. „Die Regattastrecke ist immer wieder beeindruckend und bietet super Voraussetzungen. Die gute Organisation der Gastgeber ließ die heißen Temperaturen fast vergessen. Leider waren die Gastgeber immer einen Tick schneller. Aber es war knapp.“

Die Wolfsburger seien nun heiß auf das nächste Jahr, denn da, so Andersen, „ist die Weltmeisterschaft in Atlanta. Und da möchten wir gern dabei sein.“ Dafür gilt es, nominiert zu werden. Die Leistungen von Szeged 2017 sind sicher kein Nachteil. Insgesamt starteten Teams aus neun Nationen und trugen 58 Entscheidungen aus. Deutschland stellte mit fünf Vereinsmannschaften und der Nationalmannschaft das größte Team neben dem Gastgeber Ungarn.

Von Jürgen Braun

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