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Wolfsburg und MTV stürzen ab

Volleyball Wolfsburg und MTV stürzen ab

Bitteres Wochenende für die heimischen Verbandsliga-Volleyballerinnen: Während der MTV Gifhorn (2:3 beim VT Südharz) auf den Relegationsplatz zurückfiel, stürzte der VfL Wolfsburg (2:3 bei den SF Aligse II) von Rang eins auf vier ab.

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Die Tabellenführung ist futsch: Der VfL Wolfsburg (h.) steht nach dem 2:3 bei den SF Aligse II auf Platz vier.

Quelle: Gero Gerewitz

Herzberg/Lehrte.
Bei den Gästen ersetzte Sabine Kettner die erkrankte Natalie Mann auf der für sie ungewohnten Mittelblock-Position, ohne Trainer Werner Metz (war bei der zeitgleichen Partie der Oberliga-Herren) fehlte es zudem zunächst an Ordnung. „Im ersten Satz gab es zu viel Einzel- und zu wenig Mannschaftsleistung“, so Gifhorns Kapitänin Eileen Buchmann. Das besserte sich, die Durchgänge zwei und drei gehörten klar dem MTV. Buchmann: „Wir haben gemerkt, dass etwas möglich ist.“ Doch die Aufbruchstimmung wurde jäh beendet, aufgrund großer Probleme in der Annahme lief im vierten Satz nichts zusammen, auch der Tie-Break ging schließlich verloren. Obwohl letztlich nur einer statt der möglichen drei Punkte herausgesprang, war die Kapitänin nicht unzufrieden. Buchmann: „Man merkt zwar, dass wir noch in der Findungsphase sind, aber es war eine klare Steigerung zu sehen.“

Frölich, Kettner, Kemper, Meyer, Koch, Buchmann, Steinmüller.

„Das Spiel lief sehr enttäuschend für uns. Wir wurden nicht vom Gegner, sondern von uns selbst geschlagen“, sagte Nadine Marfeld. In den ersten beiden Sätzen „haben wir überhaupt nicht stattgefunden“, so die VfL-Zuspielerin weiter. Erst Mitte des dritten Durchgangs – es stand 17:17 – wachte Wolfsburg auf. Marfeld: „Ich weiß nicht, was der Impuls war, aber plötzlich haben wir das Ruder herumgerissen.“ Im Tiebreak fand Aligse aber wieder zurück ins Spiel, gewann letztlich. Trotzdem: „Wir haben nicht zwei Punkte verloren sondern einen gewonnen“, analysierte die Zuspielerin angesichts der gezeigten Moral nach verkorkstem Start. Das Abrutschen auf Rang vier solle man nicht überbewerten. „Die Tabelle ist noch ziemlich verzerrt. Wir wollen weiter oben dran bleiben“, so Marfeld. Auf den VfL wartet Anfang Dezember ein Heimspiel-Marathon mit vier Spielen in nur sechs Tagen.

Brodehl, Schlegelmilch, Sievert, Dehl, Domeyer, Kluske, Marfeld, Wegwerth, Ludwig, Matschke, Lantzsch.

Von Pascal Mäkelburg

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