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Sport in Wolfsburg Wichtiger VfL-Sieg nach nervösem Beginn
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13:49 22.02.2018
Starke Aufholjagd: Loreen Lindner (M.) und der VfL besiegten den Hannoverschen SC. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Das war ein ganz wichtiger Sieg! Im Kampf um den Oberliga-Verbleib schlugen die Handballerinnen des VfL Wolfsburg den Hannoverschen SC mit 29:27 (11:15) und haben dadurch vier Punkte Vorsprung auf einen sicheren Abstiegsplatz.

Dabei war die erste Hälfte aus Sicht der Wolfsburgerinnen noch mächtig daneben gegangen. In der ersten Viertelstunde agierte der VfL nervös und verunsichert, beim Stand von 3:8 nahm Trainer Daniel Reckel eine Auszeit.

Dort schien er die richtigen Worte gefunden zu haben. Beim Pausenpfiff war der Rückstand mit vier Treffern zwar immer noch beträchtlich, doch die Leistung passte nun deutlich besser.

Spielerisch war der Auftritt des VfL auch in der zweiten Halbzeit nicht das Gelbe vom Ei, dafür war das Team aber kämpferisch absolut auf der Höhe und glich so nach 45 Minuten aus. Mit dem Schwung der geglückten Aufholjagd ging der VfL dann sogar in Führung und gab diese bis zum Schlusspfiff nicht mehr her. „Ab der 15. Minute haben wir das Spiel über weite Strecken dominiert und eine wirklich tolle Partie abgeliefert“, lobte Reckel.

Als Knackpunkt führte er einen von Torfrau Lara Ruppelt gehaltenen Siebenmeter (44.) an: „Da ging noch mal ein echter Ruck durch unser Team, die Gäste waren dann völlig verunsichert.“ Dank des Sieges – und der gleichzeitigen Niederlagen von Bergen und Schaumburg-Nord – hat der VfL nun vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.

„Das waren wichtige Punkte“, freute sich Reckel. Ganz sicher sind die Zähler dem VfL aber noch nicht, denn: Die Gäste legten wegen einer vermeintlichen Fehlentscheidung Protest ein. „Es war eine Tatsachenentscheidung, ich glaube nicht, dass der Prostest Erfolg haben wird“, gab Reckel aber Entwarnung.

VfL: Ehrhardt, Ruppelt – Kuodyte (7), Neumann (2), Kohn (8), Lindner (8), Järke (1), Hänsel, Behne-Wiswe (1), Kohnert (2).

Von Jakob Schröder

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