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Sport in Wolfsburg WSV Wendschott: „Jeder kämpft für jeden“
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00:17 23.12.2015
Souveräner Spitzenreiter: Wendschott (M.) führt die Tabelle an, der TV Jahn (in Rot-Weiß) lauert auf Platz vier. Quelle: Archiv
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Am ersten Spieltag eroberte der WSV Wendschott Rang eins - gab ihn nicht mehr her. „Wir haben unsere sieben Neuzugänge sehr schnell integriert“, erklärt Trainer Giuseppe Millemaci einen Erfolgsfaktor. Eine weitere Stärke ist der Zusammenhalt. „Jeder kämpft für jeden“, lobt der Coach. Sein Wunsch: „Wir wollen den ersten Platz solange wie möglich verteidigen. Aber es wird eine schwere Rückrunde, da sich nun alle auf uns einstellen.“ Verstärken wird den WSV René Franke (SV Reislingen/Neuhaus), zudem kehrt Daniel Bielicke nach langer Verletzungspause zurück.

„Wir sind insgesamt sehr zufrieden“, sagt Daniel Sachs, der kurz nach Beginn der Saison das Traineramt beim ESV Wolfsburg von Willi Schell übernommen hatte. Die Eisenbahner mauserten zu einem echten Spitzenteam. „Wir haben 33 Punkte geholt - das sind zehn mehr als in der gesamten Vorsaison. Das sagt alles“, findet Sachs. Eine kleine Schwächephase mit einer Niederlage und drei Remis sorgte dafür, dass er das Thema Meisterschaft nicht mehr in den Mund nehmen möchte: „Wir wollen erst einmal kleine Brötchen backen.“ In der Rückrunde wieder mit dabei ist ESV-Rückkehrer Dennis Lesi (VfR Eintracht Nord).

Zu Beginn hatten der TSV Ehmen und sein neuer Trainer Holger Pufall noch ein paar Schwierigkeiten. Doch vor der Winterpause legte der TSV eine starke Serie von acht Siegen in Folge hin. „Die Anlaufprobleme sind durch die neuen Spieler, den neuen Trainer und die nicht optimale Vorbereitung nachvollziehbar“, findet Pufall, der ansonsten rundum zufrieden ist: „Wir sind voll im Soll.“ Sein ehrgeiziges Ziel für die Rückserie: „Wir wollen alle Spiele gewinnen. Wir müssen versuchen, mehr Sicherheit in unser Spiel zu bringen und nicht immer 90 Minuten Vollgas zu spielen.“

„Wir sind sehr zufrieden“, so David Pisano, Trainer des TV Jahn Wolfsburg. „Wir haben klasse Spiele abgeliefert.“ Einzig über die Niederlagen gegen Heiligendorf und Ehmen ärgerte er sich: „Da haben wir unnötig die Punkte liegengelassen.“ In der Rückrunde wollen die Wolfsburger an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen. „Wir wollen da sein, wenn Wendschott patzt“, verkündet Pisano, der keine Veränderungen plant: „Ich wüsste nicht, wo wir Neuzugänge benötigen sollten.“

Die FSG Neindorf/Almke hatte mit dem neuen Coach Stefan Korngiebel als Saisonziel eine Platzierung unter den ersten Fünf ausgegeben und liegt somit im Soll. „Sechs Punkte hätten wir gerne mehr gehabt, aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden“, so Korngiebel. Weiter fasst er zusammen: „Hinten waren wir gut aufgestellt, aber vorn treffen wir zu selten.“ Daran soll weiter gefeilt werden. Als Neuzugänge stehen Niklas Lindemann (SV Reislingen/Neuhaus) und sein Bruder Robin Lindemann (STV Holzland) fest. „Beides sind Spieler die ursprünglich aus Almke kommen. Diese Zusammengehörigkeit und Verbundenheit ist uns sehr wichtig“, betont Korngiebel.

isi

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