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WAZ-Interview mit Wolfsburgs Verantwortlichen

Handball - 2. Liga WAZ-Interview mit Wolfsburgs Verantwortlichen

Am 10. September beginnt für die Handballerinnen des VfL Wolfsburg die neue Saison – in der 2. Bundesliga, die erstmals eingleisig ist. Die Kaderplanungen sind abgeschlossen. Abteilungsleiter André Biagioli und Teammanager Andreas Kruse äußern sich im Gespräch mit WAZ-Sportjournalist Dieter Kracht (l.) über Risiken, Herausforderungen und die sportlichen Ziele der kommenden Spielzeit.

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Interview: WAZ-Sportjournalist Dieter Kracht (l.) im Gespräch mit Abteilungsleiter André Biagioli und Teammanager Andreas Kruse (r.).

WAZ: Wie groß ist die Vorfreude auf die Saison in der neuen Liga?
Biagioli: Die Freude ist riesengroß, für uns alle. Wir können uns hier in Wolfsburg auf tolle Gegner und tollen Sport freuen.
Kruse: Es ist jedoch auch eine große Herausforderung, die sich aber lohnen wird.

WAZ: Stichwort Herausforderung. Ist die eingleisige Liga ein wirtschaftliches wie sportliches Wagnis für den VfL?
Biagioli: Auf alle Fälle ist es mit einem finanziellen Risiko behaftet. Nach intensivem Austausch mit dem Präsidium und dem Geschäftsführer ist es so, dass der Haushalt steht. Aber wir sind weiter auf der Suche nach Sponsoren.

WAZ: Sie haben 15 Auswärtsspiele, müssen in der Saison knapp 11.000 Kilometer zurücklegen...
Biagioli: Das kostet natürlich. Deswegen können und werden wir uns keine Hotelübernachtungen leisten, leider.

WAZ: Bei den sportlichen Perspektiven sieht es freundlicher aus?
Kruse: Ich denke schon. Sportlich sind wir gut aufgestellt. Zwar haben wir neben den Abgängen von Anna Szymanska, Luisa Grimm und Joanna Piechocka auch den Vertrag mit Sophia Eisenkolb nicht verlängert, die durch ihr Studium sehr eingeschränkt ist, doch mit den Neuen haben wir an Qualität gewonnen.

WAZ: Also sportlich ein Sprung nach oben?
Kruse: Sicher. Mit der Ungarin Noemi Trufan eine aktuelle Europapokalsiegerin, mit der Niederländerin Valeria Galouza eine erstligaerfahrene Spielerin, mit der Litauerin Vilma Gainskyte eine Nationalspielerin – das hat schon etwas. Dazu haben wir jetzt noch die junge tschechische Torhüterin Veronika Fialkova verpflichtet.

WAZ: Alles in allem ein Kader, der zweitligatauglich ist, oder?
Kruse: Ich denke schon, zumal mit Anja Schröder eine gestandene Zweitligaspielerin und mit Denise Wichmann eine junge Spielerin für den Rückraum geholt wurde.

WAZ: Vor zwei Jahren prägte Vilma Barsauskaite die Mannschaft, in der abgelaufenen Spielzeit die erfahrene Anja Ejsmont...
Kruse: Richtig. Anja Ejsmont wird durch Valeria Galouza entlastet, ich erwarte daher von ihr noch eine Steigerung.
Biagioli: Bei Barsauskaite, die zuletzt viel mit Verletzungen zu tun hatte, hoffe ich, dass sie zu alter Leistungsstärke zurückfinden wird.

WAZ: Wo landet der VfL am Ende der Saison 2011/12?
Biagioli: Wir wollen den bestmöglichen Erfolg, ist doch klar. Der Kader steht, jetzt sind das Trainerteam um Michael Funke und natürlich die Mannschaft am Zug.
Kruse: Wenn alle gesund bleiben, können wir oben mitspielen, da bin ich sicher. Aber klar ist auch, dass wir an jedem Spieltag Top-Leistungen zeigen müssen. Denn in dieser Liga treffen wir nur auf Top-Teams.

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