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VfL-Weltmeisterin kritisiert DFB-Elf

Frauenfußball VfL-Weltmeisterin kritisiert DFB-Elf

Sie ist eine Wolfsburger Fußball-Heldin. 2003 wurde Stefanie Gottschlich mit den DFB-Frauen Weltmeisterin. Nach ihrem Karriereende schaut sie derzeit die Europameisterschaft in aller Ruhe im TV. Als Expertin spricht Steff in der WAZ über...

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Stefanie Gottschlich

...die deutschen Spiele: „Die Leistung der Deutschen ist nicht wirklich überzeugend. Sie sind zwar bemüht, aber nach wie vor fehlt die Durchschlagskraft. Was mir gut gefällt, ist, dass sie trotzdem versuchen, alles zu geben, obwohl ihr Spiel nicht richtig funktioniert.“

...die Gründe für die holprigen DFB-Auftritte: „Das Spiel wirkt sehr hektisch, unnötig viele Fehlpässe und zu schnelle Ballverluste prägen das Spiel. Die Leichtigkeit fehlt. Es scheint so, als ob ihnen die erfahrenen Spielerinnen, die verletzt ausgefallen sind, mehr fehlen als ihnen lieb ist.“

...die Krisengerüchte bei der Nationalelf: „Nein, in der Krise sehe ich die Deutschen nicht. Sie befinden sich in einer Umbauphase mit vielen jungen Spielerinnen, die sehr schwankend in ihren Leistungen sind und wobei sich die fehlende Turniererfahrung im Seniorinnen-Bereich bemerkbar macht.“

...die beiden Wolfsburger Stamm-Nationalspielerinnen Lena Goeßling und Nadine Keßler: „Ich habe keinen Vergleich dieser beiden Spielerinnen aus anderen Spielen, denke aber, dass auch bei den beiden Luft nach oben ist. Sie wirken manchmal zu hektisch und haben unglückliche Aktionen, genau wie die ganze Mannschaft.“

...die VfLerinnen und DFB-Reservistinnen Josephine Henning und Luisa Wensing: „Für die beiden wird es schwer, Einsatzminuten zu bekommen, da selten im Abwehrbereich gewechselt wird.“

...den kommenden Europameister: „Meine EM-Favoriten waren Frankreich und Schweden. Beide hatten mich am meisten überzeugt. Nach dem Aus der Französinnen setze ich auf Schweden.“

...die Turnier-Überraschungen und -Enttäuschungen: „Spanien hat mich positiv überrascht. Dass England dagegen schon so früh ausscheidet, hätte ich nicht gedacht.“

...das EM-Niveau: „Es ist ein sehr ausgeglichenes und spannendes Turnier, alle Mannschaften sind auf einem guten taktischen Stand. Auch die Technik und die Schnelligkeit - sowohl im läuferischen als auch im spielerischen Bereich - haben einen enormen Schritt nach vorne gemacht. Es gibt kaum noch Ausfälle in den Nationen, jeder kann jeden schlagen, und die Ergebnisse sind alle ziemlich knapp. Alle Mannschaften in der EM-Endrunde sind enger zusammengerückt. Nicht nur Deutschland zählt zu den Favoriten, sondern auch andere Nationen. Das macht den Frauenfußball international noch spannender.“

rs

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