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Sport in Wolfsburg TV Jahn Wolfsburg ist lieber Zweiter statt Spitze
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22:08 07.01.2019
Starker Start: Marek Pesicka und der TV Jahn Wolfsburg verpassten dem TC GW Rotenburg eine 5:1-Abreibung. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

„Das klingt zwar abergläubisch“, so Wolfsburgs Trainer Milan Pesicka, „aber ich bin etwas froh, dass wir jetzt Zweiter statt Erster sind...“

Am Anfang der Wintersaison lieber auf Platz zwei als an der Spitze – der Grund sind schlechte Erfahrungen. „Es ist in der Vergangenheit vorgekommen, dass wir zu Beginn ganz oben standen und dann schlecht aufgehört haben“, erinnert sich Milan Pesicka.

Dass es gegen die Rotenburger, die die letzten beiden Duelle für sich entschieden hatten, diesmal zum Sieg reichte, lag auch an deren Personalsorgen. Mit Emir Burina (Leistenbeschwerden) und Sebastian Loss (Studium) fehlten zwei Leistungsträger.

Allerdings spielten die Wolfsburger auch gut auf. Vor allem Marek Pesicka (6:2, 7:6 im Top-Einzel gegen Tarik Burina) und Niklas Schulz (6:3, 6:1 gegen Lars Rademacher) glänzten, Petr Vanicek hatte Rotenburgs Calvin Endom beim 6:3, 6:1 unter Kontrolle. „Er war der bessere Spieler“, lobte der Jahn-Coach.

Gar nicht zu seinem Rhythmus fand dagegen Alexander Löbbert. „Er war anfangs sehr nervös“, so Milan Pesicka. Ab der Mitte des zweiten Satzes habe sich sein Schützling gegen Vincent Wuttke zwar gesteigert, „aber da war es leider schon zu spät...“ Löbbert unterlag klar mit 0:6, 1:6.

Die Gastgeber gingen dennoch optimistisch in die Doppel. „Da haben wir ja seit Jahren sehr gute Bilanzen“, begründete Milan Pesicka. Seine Spieler bestätigten die Statistik. Marek Pesicka/Petr Vanicek (6:3, 6:3 gegen Tarik Burina/Rademacher) gewannen souverän, Schulz/Andreas Birkigt (6:4, 6:2 gegen Endom/Wuttke) ebenso.

Die nächste Aufgabe dürfte für Wolfsburg weitaus kniffliger werden, am 19. Januar wartet Titelfavorit Oldenburger TeV II. „Wir haben aber nichts zu verlieren“, sagt Milan Pesicka. „Und bis dahin können wir noch ein paar Tage den guten Start genießen.“

Von Nick Heitmann

Fünf Niederlagen, nur ein Sieg – das war die trostlose Oberliga-Bilanz der Tennisspieler des TV Jahn im Sommer. „Eine glatte Sechs war die Leistung zwar nicht, aber sie hat eben auch nicht gereicht“, sagt Wolfsburgs Trainer Milan Pesicka. „Im Winter muss es besser werden.“ Zum Autakt geht’s am Sonntag (10 Uhr) gegen den TC GW Rotenburg – die Erinnerungen an diesen Gegner sind freilich nicht die besten.

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