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Scoccimarro holt WM-Gold

Judo Scoccimarro holt WM-Gold

Sie hat es geschafft: Giovanna Scoccimarro vom MTV Vorsfelde hat den Weltmeistertitel der U 21 im Judo gewonnen.

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Weltmeisterin: Giovanna Scoccimarro kämpfte sich souverän zum U-21-Titel.

Quelle: screenfoto

Zagreb. Sie hatte sich den Titelgewinn auf die Fahnen geschrieben, sich selbst unter diesen Druck gesetzt – und ihm dann standgehalten: Giovanna Scoccimarro vom MTV Vorsfelde bot am Freitag bei der U-21-WM in Zagreb eine souveräne Vorstellung, holte sich mit einem verdienten Sieg im Finale gegen Aleksandra Samardzic aus Bosnien den Titel in der Gewichtsklasse bis 70 Kilo.

Um 17.50 Uhr hatte sie es nach fünf Siegen in fünf Kämpfen binnen knapp sechs Stunden geschafft. Auf ihrem Weg zu diesem Erfolg hatte sie damit als Weltranglisten-Elfte die Nummer 1, 2 und 4 der Welt in ihrer Altersklasse sowie die spätere Bronzegewinnerin bezwungen.

Das Finale hatte gar nicht gut für die Sportlerin aus Lessien begonnen. Etwas zu passiv hatte sie eine Verwarnung im Kampf gegen Samardzic kassiert. Danach aber griff Scoccimarro immer beherzter an und machte schließlich 22 Sekunden vor dem Ende die entscheidende Wertung. Da sah man ihr schon an – sie wusste, dass sie es schafft. Dann war es vorbei, hinter ihr jubelten die mitfiebernden deutschen Athleten auf der Tribüne, nach der Verneigung rauschte dann auch die weltbeste U-21-Kämpferin der Klasse bis 70 Kilo jubelnd ab. „Wir sind mächtig stolz“, jubelte Werner Reimer, Vorsitzender des MTV Vorsfelde. „Es ist eine Ehre für uns, sie in unseren Reihen zu haben. Jetzt hoffen wir, dass sich auch ihr Traum von der Teilnahme bei Olympia 2020 erfüllt.“ Landestrainer Gottfried Burucker, der in Zagreb zuschaute, war beeindruckt: „Souverän, selbst gegen die unbequeme Michaela Polleres hat sie es stark gelöst.“ Die Österreicherin war die Nummer 1 der Rangliste, sie zog im Viertelfinale den Kürzeren gegen Scoccimarro. „Weltmeisterin, eine tolle Geschichte“, freute sich Burucker. Guido Lachetta, Spartenleiter des MTV Vorsfelde, und Klubtrainer von Scoccimarro, seit sie erstmals auf die Matte ging, war überglücklich: „Das freute mich riesig für sie und für ihre Eltern.“ Scoccimarros Titel war übrigens der erste für Deutschland nach 12 von 14 Entscheidungen.

Von Jürgen Braun

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