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Riesenschritt auch für den Kopf

Frauenfußball Riesenschritt auch für den Kopf

Das Spitzenspiel wurde dem Anspruch gerecht. Wolfsburg gegen Frankfurt mit einer "sensationellen erste Halbzeit", sagte VfL-Trainer Ralf Kellermann, der "Werbung für den Frauenfußball" sah. Noch mehr Freude machte ihm aber der Sieg.

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Dreh- und Angelpunkt: Viola Odebrecht (r.) trieb den VfL gegen Frankfurt (l. Simone Laudehr) an.

Quelle: Photowerk (gg)

Zwei Dinge hatten Kellermann speziell gefallen: „Alle unsere taktischen Überlegungen sind aufgegangen.“ Zsanett Jakabfi und Martina Müller tauschten ab und an die Positionen, Müller etwa schoss den Ausgleich als sie noch über die Außenseite kam, während die pfeilschnelle Jakabfi da noch im Sturmzentrum spielte.

„Das hat sauviel Spaß gemacht“, sagte die Ungarin, die das 2:1 erzielte und das 4:2 auflegte. Punkt zwei, der dem Coach gefiel: „Wie wir mit dem Rückstand umgegangen sind.“ Für die Zukunft in der Spitzengruppe (relativ betrachtet ist der VfL Erster) sei das „ein Riesenschritt, auch für unseren Kopf, dass wir nach dem Rückstand so zurückgekommen sind.“ Jakabfi sah es genauso: „Das war krass, wie wir nicht ins Grübeln geraten sind, sondern nach dem 0:1 gleich weitergemacht haben.“

Der VfL ist jetzt voll im Geschäft um die Meisterschaft: „Ich hoffe, dass die Form so bleibt“, sagte Jakabfi. Müller ergänzte: „Man hat gesehen, dass wir nicht nur oben dabei sein wollen, sondern ganz nach oben wollen.“

Die ebenfalls starke Viola Odebrecht trat auf die Euphoriebremse: „Wenn wir am Mittwoch gegen Gütersloh nicht gewinnen, war der Frankfurt-Sieg nichts wert. Wir wissen, wie gut wir sind, aber es ist noch ein weiter Weg.“

rau/rs

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