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Polens Mr. Frauenfußball: "Es ist alles entschieden"

WAZ-Interview Polens Mr. Frauenfußball: "Es ist alles entschieden"

Er ist so etwas wie Polens Mr. Frauenfußball: Remigiusz Trawinski ist nicht nur Trainer und Präsident des RTP Unia Racibórz, sondern mit seiner Steinsetzerfirma auch Sponsor - und zudem noch Manager der polnischen Nationalmannschaft. Vorm Champions-League-Spiel in Wolfsburg sprach WAZ-Sportredakteur Andreas Pahlmann mit dem 55-Jährigen.

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Trawinski

WAZ: Nach dem klaren Wolfsburger Sieg im Hinspiel ist die Sache quasi durch - was haben Sie sich fürs Rückspiel vorgenommen?

Trawinski: Wir wollen einfach ein gutes Spiel machen. Es ist alles entschieden, da machen wir uns keine Illusionen, aber wir wollen zeigen, dass wir im Hinspiel unter unseren Möglichkeiten geblieben sind.

WAZ: Wie ist das Niveau des polnischen Frauenfußballs einzuordnen?

Trawinski: Schwierig. Es gibt zwar mittlerweile 144 Vereine, aber wir sind die einzigen, die unter halbwegs professionellen Bedingungen arbeiten. Ich habe keinen so ausgeglichenen Kader wie etwa Wolfsburg, ich habe keine Spielerinnen, die eine WM-, EM- oder Olympia-Teilnahme in ihrem Lebenslauf stehen haben.

WAZ: Wird Frauenfußball in Polen beachtet?

Trawinski: In der Regel spielen wir vor 200 oder 300 Zuschauern, aber viel ist das nicht. Immerhin haben wir jetzt einen neuen Hauptsponsor, der auch dafür sorgt, dass wir Freundschaftsspiel-Reisen machen können - wir waren ja auch schon in Wolfsburg. Solche Spiele sind wichtig, wir brauchen starke Gegner.

WAZ: Sie haben diesen Verein aufgebaut - was treibt Sie an?

Trawinski: Dass es immer besser wird. Ich mache das jetzt seit zwölf Jahren, jedes Jahr ging es ein Stück weiter nach vorn. Sobald sich das ändert, höre ich sofort auf.

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