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MTV Vorsfelde steigt ab, Giovanna Scoccimarro bleibt aber

Judo-Bundesliga MTV Vorsfelde steigt ab, Giovanna Scoccimarro bleibt aber

Sie waren nachgerückt, sie hatten es vorher als „Abenteuer“ deklariert und mehr wird es nicht: Die Judo-Bundesliga-Frauen des MTV Vorsfelde sind nach einjährigem Gastspiel aus der Bundesliga Nord abgestiegen. Im letzten Kampf bei Stella Bevergern hätten sie einen Sieg gebraucht, unterlagen aber 4:10. Die wichtigere Nachricht: Top-Kämpferin Giovanna Scoccimarro sagte für eine weitere Saison zu.

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Bleibt trotz Abstieg: MTV-Ass Giovanna Scoccimarro (o.).

Bevergern. Scoccimarro gewann ihre beiden Kämpfe, genau wie Janne Ahrenhold, doch das war es dann auch schon. Die meisten Vorsfelder Niederlagen waren schon nach wenigen Sekunden besiegelt. Trainer Mario Pavlu: „In der 63-Kilo-Klasse fehlte uns die erkrankte Anna Lachetta, die 52-Kilo-Klasse konnten wir gar nicht besetzen.“ In der versuchten sich letztlich aussichtslos die Leichtgewichte Sarah Ischt und Fabienne Naomi Binder. Mit einem Nachteil war Vorsfelde ohnehin in die Saison gegangen. Pavlu: „In dieser Liga braucht man im Schwergewicht richtig gute Kämpferinnen. Bevergern hat da etwa eine international erfahrene Holländerin.“ Nun steht am Ende ein Abstieg ohne Punkt.

Scoccimarro, die im Oktober bei der U-21-Weltmeisterschaft starten soll, hat Pavlu zugesagt, beim MTV zu bleiben – wenn der in der neuen Saison mindestens in der 2. Liga antritt. Ein Verbleib in der Bundesliga ist zwar nicht ausgeschlossen, weil manchmal Teams zurückziehen oder nicht aufsteigen wollen. Dass allerdings Vorsfelde die Chance, wenn sie käme, wahrnehmen würde, gilt nach den Erfahrungen dieser Saison als fraglich.

Von Jürgen Braun

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