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Sport in Wolfsburg Kein Bier, mehr Schlaf: So macht sich Knipphals fit für Rio
Sportbuzzer Sportmix Sport in Wolfsburg Kein Bier, mehr Schlaf: So macht sich Knipphals fit für Rio
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00:24 26.10.2015
Die Vorbereitung läuft: VfL-Sprinter Sven Knipphals (2. v. l.) will sich für die olympischen Spiele 2016 in Rio qualifizieren. Quelle: dpa
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„Es sind Kleinigkeiten“, so Knipphals, „aber das ist meine letzte Olympia-Chance - und dafür muss alles stimmen.“ Ergänzend zum Training arbeitet der Wolfsburger jetzt auch mit dem Stuttgarter Fitness-Trainer Wolfgang Unsöld zusammen. In dessen Konzept geht‘s unter anderem um Bettruhe. „Jeden Abend 22 Uhr schlafen gehen, das ist der Plan“, so Knipphals, „und ich schaffe das auch fast immer.“ Außerdem gibt‘s keinen Zucker mehr, Kohlehydrate nimmt der 30-Jährige nur eingeschränkt zu sich. „Und zusätzlich“, so Knipphals, „verzichte ich bis Olympia vollständig auf Alkohol - also das gelegentliche Feierabendbier und das Weizen-Mixgetränk fallen ganz weg.“

In drei Wochen startet dann mit dem DLV-Trainingslager im südafrikanischen Stellenbosch die erste heiße Phase der Rio-Vorbereitung - für die fünf Wochen dort muss Knipphals knapp 1000 Euro aus eigener Tasche beisteuern. „Das geht nicht ohne eigene Sponsoren“, so der Sprinter, der sich darum über Unterstützung aus der Heimat freut: Die Oebisfelder SLM Kunststofftechnik GmbH ist jetzt als zweiter lokaler Knipphals-Sponsor hinzugekommen. „Aus Verbundenheit zur Stadt und zum VfL“, wie der Wolfsburger SLM-Chef Thomas Brüsch erklärte. Knipphals: „Ohne diese Art der Unterstützung, würde ich wohl nur zwei statt fünf Wochen in Südafrika trainieren können.“

Dort will er dann die Grundlagen für die perfekte Form legen - und die wird nötig sein, wenn Knipphals nicht nur in der Staffel, sondern auch als Einzelstarter über 100 Meter in Rio dabei sein will. Die geforderte Norm liegt bei 10,14 Sekunden, die Bestzeit des VfLers bei 10,13 Sekunden. „Schwer“, so Knipphals, „aber ich bin mir absolut sicher, dass die Saison 2016 meine beste wird!“

apa

Zusehen schmerzt. Trotzdem schaute Ken Magowan gestern den Profis des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg beim Training auf dem Eis zu. Sehnsuchtsvoll. Der Torjäger brennt darauf, selbst wieder mitzumischen. Nach seiner Knöchelverletzung belastet er sich inzwischen vorsichtig in der Reha, sagt: „Es wird besser.“

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Belohnung für beherzte Leistungen: Gestern bekamen die Profis von Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg ein wenig Freizeit geschenkt. Coach Pavel Gross blies die Nachmittagseinheit nach dem Vormittagstraining ab. Grund: „Die Jungs haben zwei harte Spiele in den Knochen, sollen sich regenerieren.“

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Es ist mal wieder soweit: Norm Milley hat einen Lauf. Beim 3:2 n. P. gegen Krefeld bereitete der Außenstürmer beide Treffer mit vor, punktete zum fünften Mal in Serie. Erleichtert merkte er an: „Dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben, war gut für den Kopf, wichtig fürs Selbstvertrauen.“

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