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Sport in Wolfsburg Karriere-Ende 2018: Knipphals plant Abschieds-Sportfest
Sportbuzzer Sportmix Sport in Wolfsburg Karriere-Ende 2018: Knipphals plant Abschieds-Sportfest
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00:18 07.10.2017
Karriere-Ende nach der EM 2018: Sven Knipphals vom VfL Wolfsburg. Quelle: imago sportfotodienst
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Wolfsburg/Leipzig

Für seinen Abschied hat der VfLer einen Plan: Es soll zum Abschluss ein ganz spezielles Sprint-Event im VfL-Stadion am Elsterweg geben.

„Im VfL-Stadion habe ich mein erstes Training und meinen ersten Wettkampf gemacht. Ich finde, auch mein letzter Wettkampf sollte dort stattfinden“, so der 32-Jährige. In den vergangenen Wochen lief die Planung zusammen mit dem VfL, ein paar Eckdaten stehen quasi fest: „Wir wollen es zwischen der Leichtathletik-EM in Berlin und dem Start der Fußball-Bundesliga machen, also im August 2018.“ Es soll eine Art Abschieds-Sportfest werden mit verschiedenen Sprint-Wettkämpfen. „Nicht unbedingt über die klassischen Strecken“, so Knipphals, „eher sowas wie 150-Meter-Läufe“. Und: „Wir wollen Amateursportlern die Möglichkeit geben, bei dieser Gelegenheit gegen Sprint-Profis anzutreten.“ Da Knipphals Staffel-Spezialist ist, darf ein Staffel-Rennen nicht fehlen. „Super wäre natürlich, wenn eine 4x100-Meter-Staffel des VfL Wolfsburg gegen die deutsche Sprintstaffel antreten könnte. Wir arbeiten daran, das hinzubekommen.“ Und: Deutschlands Sprint-Star Julian Reus ist wahrscheinlich auch dabei.

Knipphals gehört seit knapp zehn Jahren zur deutschen Sprint-Elite, war unter anderem 2013 deutscher Vizemeister über 200 Meter und holte mit der deutschen Staffel EM-Silber (2014) und -Bronze (2016). Der Wolfsburger stammt aus einer Sportfamilie, Urgroßmutter Irma Dziomba war das einzige weibliche Gründungsmitglied des VfL, Großvater Hans-Jürgen Knipphals war Feldhandball-Nationaltorwart und Vater Jens Knipphals ein Weltklasse-Weitspringer. Sven Knipphals trainiert mittlerweile in Leipzig, wo er auch als Chiropraktor arbeitet. Ein Vereinswechsel kam für ihn nie in Frage: „Dazu bin ich zu sehr Wolfsburger und zu sehr VfLer, auch durch die Familie. Darum ist es mir auch so wichtig, dass mein letzter Wettkampf in Wolfsburg stattfindet.“

Von Andreas Pahlmann

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