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In Australien: Bachor gibt nach Hai-Alarm Vollgas

Triathlon In Australien: Bachor gibt nach Hai-Alarm Vollgas

Eigentlich wollte Konstantin Bachor mit dem Ironman Western Australia kurz vor dem Jahresende noch einmal einen Langdistanz-Triathlon absolvieren. Doch dann gab’s einen Hai-Alarm – und aus dem Drei- wurde plötzlich ein Zweikampf! Davon unbeeindruckt, belegte der Sportler des VfL Wolfsburg im australischen Busselton letztlich einen starken sechsten Platz.

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„Schöner Abschluss“: Der VfLer Konstantin Bachor belegte beim Ironman in Australien Platz sechs, nachdem das Schwimmen wegen einer Hai-Sichtung abgesagt worden war.

Quelle: privat/WILDLIFE

Busselton. Die Athleten machten sich gerade für die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke bereit, als die Meldung eintraf: Raubfisch im Wasser, die erste Disziplin wird gestrichen! „Im ersten Moment habe ich gedacht: Oh, was passiert denn jetzt mit dem Rennen? Aber die Organisatoren hatten alles im Griff“, lobt Bachor. Los ging’s mit dem Radfahren über 180 Kilometer.

In 20-Sekunden-Abständen wurden zunächst die 50 Profis auf den Parcours geschickt. „Ich hatte den Vorteil, aus einer mittleren Position ins Rennen gehen zu können“, sagt der VfLer, der als ausgezeichneter Pedaleur bekannt ist – und diesem Ruf auch in Australien gerecht wurde. Nach 45 km hatte er die vor ihm gestarteten Konkurrenten überholt. „Ich konnte das Feld von vorn kontrollieren“, berichtet Bachor, der hauptberuflich als Polizeikommissar in Wolfsburg im Einsatz ist.

Nach nur 4:10:48 Stunden („Mit dieser Zeit bin ich sehr zufrieden“) und einem flotten Wechsel ging er als Erster auf die Marathonstrecke. Dort hatte er, wie viele andere auch, mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen. „Zehn Tage war ich in Australien, fast immer waren’s angenehme 25 Grad“, so Bachor. „Nur am Wettkampftag sind die Temperaturen dann bis auf 37 Grad angestiegen...“

Weil die Läufer zudem dauerhaft in der prallen Sonne unterwegs waren, gaben viele vorzeitig auf. Der VfLer: „Von den Profis hat’s nur die Hälfte ins Ziel geschafft.“ Er selbst hielt durch, musste aber bei Kilometer 15 die Führung abgeben. Am Ende wurde Bachor mit seinen 7:39:40 Stunden rund 27 Minuten hinter dem neuseeländischen Sieger Terenzo Bozzone Sechster – als bester Nicht-Ozeanier.

Kein Wunder, dass der 33-Jährige mit seinem sportlichen Abstecher auf den fünften Kontinent zufrieden war. Bachor: „Das war der schöne Abschluss einer ansonsten etwas holprigen Saison.“

Von Nick Heitmann

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