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Sport in Wolfsburg Greiner und Munteanu: Zwei Ex-VfLer in Russland
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23:00 05.03.2013
Die Vorbereitung ist vorbei: In der Türkei und auf Zypern haben die Ex-Wolfsburger Frank Greiner (linkes Bild, rechts) und Dorinel Munteanu (rechtes Bild, rechts) ihren neuen Klub Mordawia Saransk auf die Premier Liga vorbereitet. Die Heimspielstätte des Erstligisten (kl. Bild) erinnert an das VfL-Stadion am Elsterweg. 

„Hier müssen wir erst mal Disziplin und taktisches Verhalten in die Mannschaft bringen“, erzählt Greiner. „Da wurde in der Vergangenheit doch sehr geschludert.“ Lediglich neun Punkte hat Saransk nach 19 Spielen auf dem Konto, liegt damit als 16. bereits sieben Punkte vom Relegationsplatz entfernt. „Das können wir aber schaffen“, ist Greiner, der für den VfL 127 Bundesligapartien (von 1997 bis 2003) bestritten hat, überzeugt. „Dorinel macht hier, wie schon zuvor in Rumänien, eine tolle Arbeit“, berichtet der frühere Außenbahnspieler. Munteanu (101 Spiele für den VfL) war im vergangenen Jahr mit Otelul Galati immerhin rumänischer Meister geworden. Greiner: „Klasse, dass er an mich gedacht hat und ich hier arbeiten darf.“

Saransk liegt etwa 700 Kilometer südöstlich von Moskau und hat knapp 300.000 Einwohner. Greiner: „Wir fühlen uns hier wohl, sind von den Verantwortlichen und den Spielern gut aufgenommen worden.“

Der Kader des Teams besteht in erster Linie aus Russen, „daher hapert es bei mir mit der Sprache“, sagt Greiner schmunzelnd. „Aber Fußball ist ja international, da klappt das schon irgendwie.“ Behilflich sind dem 46-jährigen Coach die Mitarbeiter im Klubhaus, in dem Greiner auch wohnt. „Hier ist alles tiptop.“

Am Sonntag haben Munteanu und Greiner ihre Premiere auf der Trainerbank - und zwar gegen den Tabellenzweiten Anschi Machatschkala, den Klub, der Hannover 96 aus der Europa League geworfen hatte. Das Stadion in Saransk (für rund 15.000 Zuschauer) erinnert Greiner an Wolfsburg. „Mit der Laufbahn sieht es aus wie der Platz am Elsterweg, hier kann ich mich heimisch fühlen.“

dik