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Fischer: „Ich will mit dem VfL Titel holen“

Frauenfußball-Bundesliga Fischer: „Ich will mit dem VfL Titel holen“

Es ist der größte Transfer aus dem Ausland, der dem VfL je gelungen ist. Im Januar kommt Verteidigerin Nilla Fischer zum Wolfsburger Frauenfußball-Bundesligisten. WAZ-Sportredakteur Robert Schreier gab der EM-Star aus Schweden das erste Interview nach dem bekanntgegebenen Wechsel.

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Im WAZ-Interview: Neuzugang Nilla Fischer.

WAZ : Hallo Frau Fischer, wie sieht‘s mit Ihrem Deutsch aus?
Fischer : Ich habe es leider nie gelernt. Also werde ich es pauken, wenn ich in Wolfsburg bin.

WAZ : Es heißt, Sie hatten viele Angebote. Warum haben Sie sich für den VfL entschieden?
Fischer : Ich weiß, dass einige andere Vereine auch an mir interessiert waren. Aber ich denke, dass der VfL der beste Verein für mich ist. Ich möchte die ganz großen Spiele spielen. Und bei Wolfsburg weiß ich, dass ich es werde.

WAZ : Was wissen Sie schon über Wolfsburg - die Stadt, den Verein, die Mannschaft?
Fischer : Ich habe während der Weltmeisterschaft 2011 in Wolfsburg gespielt und gewohnt. Ich weiß, dass der VfL eine gute Mannschaft hat.

WAZ : Haben Sie sich bei Spielerinnen über den VfL erkundigt?
Fischer : Nein, die einzige Person, mit der ich über den Verein gesprochen habe, ist mein Berater gewesen.

WAZ : Sie haben lange Zeit im zentralen Mittelfeld gespielt, zuletzt waren Sie Innenverteidigerin. Welche Position liegt Ihnen mehr?
Fischer : Ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt.

WAZ : In Wolfsburg gibt es auch eine Männermannschaft, die in der Bundesliga spielt, und ein erstklassiges Eishockey-Team - sind Sie auch gern als Zuschauer in Arenen?
Fischer : Ja, ich mag eigentlich jeden Sport. Ich denke, dass es mir Spaß machen wird, beides einmal anzusehen - Fußball und Eishockey.

WAZ : Was nehmen Sie sich für Ihre Zeit beim VfL vor?
Fischer : Mein Ziel ist es, einen Stammplatz in der ersten Elf zu ergattern. Dann möchte ich mit Wolfsburg natürlich tollen Fußball spielen und Titel gewinnen.

WAZ : Ihre Landsfrau, Freundin und Nationalmannschaftskollegin Lotta Schelin verlor in diesem Sommer zweimal gegen deutsche Teams - jetzt bei der EM im Halbfinale, zuvor im Champions-League-Finale gegen den VfL. Haben Sie sie schon fürs nächste Endspiel gegen Wolfsburg vorgewarnt?
Fischer : Nein, wir hatten noch nicht über die Champions League gesprochen.

WAZ : Beim VfL ist der Teamgeist ein Erfolgsrezept. Wo ordnen Sie sich in eine Gruppe ein?
Fischer : Ich bin ein Teamplayer. Ich weiß, dass es harte Arbeit braucht, um in der Lage zu sein, Erfolge einzufahren.

WAZ : Was brauchen Sie abseits des Platzes, um in einer neuen Stadt glücklich zu sein?
Fischer : Ich denke, ein guter Schritt, um sich in einem fremden Land wohlzufühlen, ist, die Sprache zu lernen.

rs

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