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Doug Morton: Schillernde Vergangenheit zu Besuch bei den Schwiegereltern...

Eishockey Doug Morton: Schillernde Vergangenheit zu Besuch bei den Schwiegereltern...

Eigentlich lebt er schon lange in Kanada, doch in Wolfsburg schaut der frühere Wolfsburger Eishockey-Profi Doug Morton regelmäßig vorbei.

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Einst und jetzt: Ex-Wolfsburg-Profi Doug Morton (hier im Dress eines anderen Klubs) schaute mal wieder in Vorsfelde vorbei.

Quelle: Jürgen Braun / Archiv

Wolfsburg. Was macht eigentlich....? Manchmal kriegt man das leicht raus, Levi Nelson und Tim Wallace etwa, die vor einiger Zeit für die Grizzlys Wolfsburg Eishockey spielten, stürmen für die Sheffield Steelers in England. Manche sind schwieriger wiederzufinden. Und manchmal klingelt das Telefon. „Hallo, Morton hier, machst du immer noch Eishockey!“ Am kanadischen Akzent mit bayerischem Dialekt klar zu erkennen: Es ist Doug Morton, Stürmer in einer schillernden Wolfsburger Eishockey-Zeit, als Spieler schon mal Gehaltsschecks erhielten, die nicht gedeckt waren, als mit Petr Klima ein NHL-Star und mit Peter-John Lee eine Legende für Wolfsburg spielte. Doug Morton war dabei.

Und weil er damals eine Vorsfelderin kennenlernte, heiratete und mit ihr heute in Toronto lebt, kommt er regelmäßig her. Wie jetzt. Erst geht es zu den Schwiegereltern, danach noch Richtung Lindau, wo er seine aktive Karriere beendet, die ihn über München, Stuttgart, Miesbach, Kassel und Essen bis nach Wolfsburg geführt hatte. In Lindau lebt Tochter Carly. Fit sieht Morton aus, nicht wie 60. „Logisch“, sagt er lachend, „heute muss ich ja richtig arbeiten.“

Für eine Ölfirma ist er tätig. Seit 2008. Nach der Karriere war er Spielerberater. Stressig. Herzinfarkt 2006. Er zog heim. Kontakt zu Ex-Wolfsburgern hat er noch, etwa zu Garth Bannatyne. Manchen hat auch er aus den Augen verloren. „Was macht eigentlich?“ – Ach, ja, Erinnerungen werden wach. Und ein Spieler taucht wieder auf. Jamie Hartnett, ein Publikumsliebling zu Zeiten des EC Wolfsburg. Morton: „Der ist Polizist in Kanada, ganz in meiner Nähe.“ Die Zeit verfliegt. „Grüß den Charly“ sagt er noch und meint Wolfsburgs Manager. „Wir haben früher gegeneinander gespielt. Ich für München, er für Peiting.“

Von Jürgen Braun

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