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Sport in Wolfsburg Die Weltmeister-Zwillinge sind zurück
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12:00 24.08.2018
Gold für Wolfsburg: Die Zwillinge Sascha und René Treichel sicherten sich im lettischen Jurmala mit dem Katamaran „Double Trouble“ nach sechs Wettfahrten den Weltmeister-Titel im Segeln. Quelle: Pepe Hartmann
Jurmala

„Der Weltmeister-Titel macht einen natürlich sehr stolz, wobei der Stolz noch größer gewesen wäre, wenn die Konkurrenten, die bei den letzten Turnieren vor uns gelandet waren, mit dabei gewesen wären“, sagt der 43-Jährige bescheiden. Denn aufgrund der Entfernung und des schwierigen Anfahrtsweges waren unter anderem Segler aus Italien nicht am Start. Doch letztlich fragt danach niemand mehr, der Titel ist jetzt fest in Wolfsburger Hand.

Dabei hatten die Zwillinge Glück, dass der Wettkampf überhaupt als WM gewertet werden konnte. „Leider machte der Wind nicht immer so mit, wie man es gern hätte“, sagt Sascha Treichel. Denn die ganze Woche über kämpften die Athleten mit fehlendem Wind. Aufgrund dessen gab es in Jurmala nur sechs statt der ursprünglich angedachten zehn Läufe – und das ist die Minimalanzahl, damit die Regatta als Weltmeisterschaft gilt.

Und ärgerlicher hätten die Treichels kaum starten können. Bei der ersten Wettfahrt sorgte ein Frühstart für den Ausschluss aus dem Rennen. „Das war natürlich deprimierend. Wir waren nämlich der Meinung, dass wir keinen Frühstart hatten“, so Sascha Treichel. Doch der Regatta-Leiter entschied anders. Unterkriegen ließ sich das Duo davon aber nicht. Und das Glück: Das schlechteste Ergebnis aller Läufe wurde gestrichen, bei den Wolfsburgern war’s der Fehlstart. Anschließend lief es deutlich besser. „Der zweite Lauf war gut, auch wenn dort etwas Glück dabei war“, gab der Steuermann zu. Am Ende bedeutete das Rang zwei, im dritten Rennen landeten die Wolfsburger sogar ganz vorn.

Rang fünf bei der vierten Wettfahrt und Platz sechs im vorletzten Lauf warfen die Brüder zurück. Das deutsche Duo Maike Lieser/Lisa Hierl (Hannover) führte zu diesem Zeitpunkt vor Uta Eyck und Wolfgang Kordes (Bad Wiessee) – die Treichels belegten „nur“ Rang drei. „Wir haben nie aufgegeben und wussten, dass der sechste Lauf entscheidend sein wird“, betont Sascha Treichel. Und zum Abschluss legten die VW-Mitarbeiter noch mal eine Top-Leistung hin. Platz eins bei der letzten Fahrt bedeutete in der Endabrechnung Gold – die Patzer der Konkurrenz waren aber mit ausschlaggebend. „Wären die anderen Zweiter und Dritter geworden, hätte es für uns nicht gereicht“, erklärt Sascha Treichel. Doch es reichte, weil Lieser/Hierl nur Zwölfter wurden und Eyck/Kordes auf Rang sieben ins Ziel kamen.

Und was ist jetzt das nächste große Ziel? Sascha Treichel: „In zwei Jahren findet die EM mit ähnlicher Konkurrenz statt. Da werden wir nicht hinfahren und sagen: Den Titel brauchen wir jetzt nicht mehr. Wir wollen vorn dabei sein.“

Von Marcel Westermann

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