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Sport in Wolfsburg Bei STV kicken Flüchtlinge längst mit
Sportbuzzer Sportmix Sport in Wolfsburg Bei STV kicken Flüchtlinge längst mit
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19:58 10.09.2015
Der Fußball hilft: Neben Profklubs wie St. Pauli (gr. Bild) unterstützen auch einheimische Amateurklubs die Flüchtlinge. Bezirksligist STV Holzland und Trainer Günther (kl . Bild) kümmern sich längst um die Flüchtlinge vor Ort. Quelle: dpa / Tim Schulze

Kaum hatte der Liga-Mitstreiter Lupo/Martini III von der Aktion des ESV gehört, zögerten auch die Italiener nicht. Trainer Dennis Bonanno: „Wir spenden als Team 100 Euro. Darüber hinaus stiften wir eine Karte für die Champions-League-Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und ZSKA Moskau, die verlost werden kann.“

Auch der TSV Hehlingen II (1. Kreisklasse) stieg sofort ein. „Wir sammeln gut erhaltene Fußballsachen wie Trikots, Schuhe, oder Hosen“, vermeldet der Verein. Aber auch jegliche andere Kleiderspende ist herzlich willkommen. Die Sachen werden im Anschluss von den drei „Schirmherren“ Phil Konopka, der die Aktion ins Leben gerufen hatte, Jonas Lackmann und Kim Wicke an verschiedene Flüchtlingslager in der Region verteilt.

Längst aktiv ist Holzland. „Seit einigen Monaten leben in Klein Sisbeck 15 Flüchtlinge aus Eritrea. Seitens des Vereins wurde sich vom ersten Tag an gezielt um die Eingliederung der Flüchtlinge in die Ortsgemeinschaft gekümmert“, berichtet Bezirksliga-Coach Robin Günther.

Unter der Federführung von Eberhard Ohse, Co-Trainer der Reserve, wurde einmal wöchentlich ein Training auf der Sportanlage in Klein Sisbeck angeboten. Vier Eritreer sind im regulären Trainingsbetrieb längst integriert, außerdem wird mit Sachspenden geholfen und mit Sprachunterricht unterstützt.

  • Der AZ/WAZ-Sportbuzzer hat eine eigene Rubrik eröffnet: „Vereine helfen Flüchtlingen.“ Hier werden alle Artikel und Aktionen der Vereine gesammelt. Wer sich anschließen möchte, kann sich an die Mail-Adresse sportbuzzer@waz-online.de wenden.

Zusehen schmerzt. Trotzdem schaute Ken Magowan gestern den Profis des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg beim Training auf dem Eis zu. Sehnsuchtsvoll. Der Torjäger brennt darauf, selbst wieder mitzumischen. Nach seiner Knöchelverletzung belastet er sich inzwischen vorsichtig in der Reha, sagt: „Es wird besser.“

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Belohnung für beherzte Leistungen: Gestern bekamen die Profis von Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg ein wenig Freizeit geschenkt. Coach Pavel Gross blies die Nachmittagseinheit nach dem Vormittagstraining ab. Grund: „Die Jungs haben zwei harte Spiele in den Knochen, sollen sich regenerieren.“

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Es ist mal wieder soweit: Norm Milley hat einen Lauf. Beim 3:2 n. P. gegen Krefeld bereitete der Außenstürmer beide Treffer mit vor, punktete zum fünften Mal in Serie. Erleichtert merkte er an: „Dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben, war gut für den Kopf, wichtig fürs Selbstvertrauen.“

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