Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Auch Oparanozie ist da

Frauenfußball Auch Oparanozie ist da

„Zum Schlafen sehe ich dann wohl meine Wohnung“, sagte sie mit erstaunlich weicher, leiser Stimme. Die Nigerianerin Desire Oparanozie ist gestern als letzter Neuzugang des Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg eingetroffen. Und gleich aus dem Flieger zum Trainingsplatz gekommen.

Voriger Artikel
Vorsfelde erneut mit viel Licht, aber auch im Finale ohne Glück
Nächster Artikel
VfL-Weltmeisterin kritisiert DFB-Elf

Aus dem Flieger auf den Platz: Die nigerianische Nationalspielerin Desire Oparanozie (r.) traf gestern beim VfL ein.

Quelle: Photowerk (mv)

Die Reise hatte lange gedauert: gut zwölf Stunden aus Lagos über Paris nach Hannover - mit fünf Stunden Aufenthalt in Frankreichs Hauptstadt. Coach Ralf Kellermann mitfühlend über Wolfsburgs erste afrikanische Profifußballerin: „Und in Nigerias Hauptstadt hat sie auch noch Stunden bis zum Flughafen gebraucht.“

Nach der ersten Einheit mit dem neuen Team freute sie sich aufs Wolfsburger Bett - „die Wohnung kenne ich ja bisher nur von Fotos“.

Sie musste die Einheit noch nicht voll mitmachen, soll erst nach dem heutigen Laktattest Vollgas geben. Das wird sie auch müssen. Die 19-Jährige ist ein kräftiger Typ, wie ihn der VfL bisher nicht im Kader hatte, die Angreiferin wirkte gestern noch nicht austrainiert.

Sie freut sich. „In Deutschland wird sehr guter Frauenfußball gespielt“, sagt sie. „Besser als in Russland.“ Dort war sie zuvor, hatte mit Rossiyanka in der Champions League gegen den VfL gespielt.

Aufgefallen war sie Kellermann schon früher. Durch zwei WM-Teilnahmen in Deutschland kennt sie viele Klubkolleginnen schon ein wenig. „Das ist natürlich gut“, sagt sie, sieht sich als „Teamspielerin, die helfen will, viele Trophäen zu holen und den Titel zu verteidigen“.

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.