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Sport in Gifhorn Top-Talent Mika Noodt lässt der Konkurrenz am Tankumsee keine Chance
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn Top-Talent Mika Noodt lässt der Konkurrenz am Tankumsee keine Chance
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19:34 29.07.2018
Top-Drei: Sieger Mika Noodt (M.) mit Hendrik Becker und Alexander Saul. Quelle: Michael Franke (5)
Isenbüttel

Dass an Noodt kein Weg vorbeiführen würde, war Organisator Jan Poguntke schon im Vorfeld klar (AZ/WAZ berichtete), und der 17-Jährige ließ daran keine Zweifel aufkommen: Noch bevor jemand aus seiner Startgruppe überhaupt den Landgang auf halber Schwimmstrecke erreichte, war das Wolfsburger Top-Talent längst wieder auf dem Weg zur Wechselzone. Die verließ Noodt ebenso schnell, „auf der Radstrecke war ich dann ganz allein. Das war ungewohnt, aber nach hinten habe ich nicht geschaut“, berichtete Noodt.

Stattdessen lief bei ihm alles weiter nach Plan. „Ich habe mein Tempo weiter durchgezogen, am Ende bin ich dann recht entspannt durchgelaufen.“ Mit deutlichem Abstand folgten Hendrik Becker (Recoflow) und Vorjahres-Sieger Alexander Saul (Wolfsburg). Noodt räumte ein: „Vom Vorsprung war ich überrascht.“ Poguntke dafür weniger: „Mika ist ein Ausnahmetalent, und wenn man ihm nach dem Zieleinlauf ins Gesicht geschaut hat, hat man gesehen: Der war nicht am Anschlag“, so der Organisator vom VfL. „Er hat sich einige Körner für seinen Bundesliga-Einsatz am kommenden Wochenende übrig gelassen.“

Bei den Frauen war es deutlich knapper: Freiwald setzte sich gegen Vereinskollegin Christine Becker durch, wie 2017 landeten beide also auf den ersten beiden Plätzen. Dritte wurde Ines Roessler vom VfB Fallersleben. Der erneute Sieg war für Freiwald „anstrengend, aber gut. Ungewohnt war dieses Mal allerdings, dass der Wind von Osten statt von Westen kam. Normalerweise hat man auf dem Rückweg der Radstrecke Gegenwind.“ Den gab es nun auf der ersten Hälfte, ausbremsen ließ sich Freiwald davon aber nicht. Und: „Es kam mir entgegen, dass das Wasser warm war. Mit Neoprenanzug muss man beim Schwimmen bei jedem Zug das Material dehnen, hat also mehr Kraftaufwand. Und ich bin ja kein Muskelprotz“, so Freiwald schmunzelnd.

Von Yannik Haustein

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