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Tierisch: Meister-Coach auf die Kuh gekommen

Gifhorner Streifzug Tierisch: Meister-Coach auf die Kuh gekommen

Lottozahlen und Position-Lotterie, bestätigte und unbestätigte Abgänge, dazu ein Meister-Trainer auf einer Kuh – der Gifhorner Fußball-Streifzug.
Neue Freunde bei Dostluk Spor Osterode: Can Özcan, Spieler der zweiten Mannschaft des TSV Hillerse, hat gute Kontakte zum Kontrahenten des ersten Teams geknüpft.

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Prompt gab’s nach dem Duell in Hillerse die Durchsage: „Can wechselt nach Osterode“, gefolgt vom feixenden Applaus der Bezirksoberliga-Spieler. Özcan wiegelte schmunzelnd ab: „Ich bleibe hier, mein Trainer Florian Hildebrandt gibt mir keine Freigabe.“ Zur Verständigung der Teams hat Özcan auf jeden Fall beigetragen – nach dem Spiel blieben die Osteroder zum Freibier.

Sechs, fünf und sieben, 47, 45 und 47 – was wie die Lottozahlen anmutet, sind die Platzierungen und -Punkte des SSV Kästorf in den vergangenen drei Bezirksoberliga-Jahren. Kurios: In der gerade beendeten Saison holte der SSV mit die meisten Punkte (bei zwei Partien weniger als 2007/2008), aber die schlechteste Platzierung. „Natürlich zählt der Tabellenrang“, so SSV-Spartenchef Stefan Redler, der die Saison aber mitnichten schlecht reden will: „Unser Ziel war es, nie in die Abstiegszone zu rutschen, und das hat die Mannschaft geschafft.“

Tierischer Abschluss beim VfL Wahrenholz: Nach dem letzten Kreisliga-Heimspiel der Saison gegen die SV Leiferde (4:3) musste Meister-Trainer Volker Streilein beim Schützenfest eine Kuh zureiten. Der Grund: „Ich habe am Anfang der Saison zu meinen Spielern gesagt, dass ich mir, wenn sie schlecht spielen, ein Pferd kaufen und sonntags lieber reiten würde“, erklärt Streilein. „Also haben die Jungs eine Kuh organisiert.“ Streilein überstand den Ritt unbeschadet – und auch die Kuh blieb unversehrt.

Peter Placinta, beim Kreisligisten SV Meinersen Nachfolger von Trainer Ingo Homann (AZ berichtete), wurde von mehreren Seiten empfohlen: „Unter anderem auch von Willi Feer vom MTV Gifhorn“, so SV-Spartenleiter Klaus-Dieter Glindemann. Als Spieler war Placinta in Bezirks- und Verbandsligateams aktiv. „Er hat viel Erfahrung, was sehr wichtig ist“, so Glindemann. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Spaß muss sein – so sah es auch Ingo Trump. Der Coach von Teutonia Tiddische ließ vor dem letzten Saisonspiel der 1. Kreisklasse 1 beim VfL Germania Ummern von seinen Spielern Positions-Karten ziehen. „Auf der Position, die ein Spieler gezogen hatte, wurde er aufgestellt“, erklärt Trump. „Das war eine gute Abwechslung.“ Und eine erfolgreiche dazu: Die Partie wurde mit 4:2 gewonnen.

Für Manfred Gades ist es das Ende einer langen Zeit mit dem SV Langwedel: Der Coach des Teams aus der 1. Kreisklasse 1 hört nach fast 15 Jahren in Langwedel und 30 Jahren Trainerkarriere auf. „Mit dem Gedanken habe ich seit der Winterpause gespielt“, so Gades. „Natürlich wird mir etwas fehlen. „Aber daran werde ich mich schon gewöhnen. Jetzt mache ich erst einmal Pause.“

hot/sch/yps

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