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Sport in Gifhorn Super-Mario: Sein verrücktestes Tor schoss Basler 1995 in Braunschweig
Sportbuzzer Sportmix Sport in Gifhorn Super-Mario: Sein verrücktestes Tor schoss Basler 1995 in Braunschweig
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23:56 04.11.2010
Jubel: Vor 15 Jahren schoss Mario Basler bei der Eintracht das verrückteste Tor seiner Karriere. In der Nachspielzeit eines Testspiels ließ er sich extra für den siegbringenden Freistoß einwechseln.
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Beim Sommer-Turnier zum 100. Eintracht-Geburtstag gastierte Bremen in Braunschweig. Doch der neue Werder-Trainer Aad de Mos brachte zur Enttäuschung des Publikums eine B-Elf – und wechselte partout nicht aus. Obwohl es nur 0:0 stand.
Dann die zweite Minute der Nachspielzeit: Freistoß für Werder in Strafraumnähe, genau da, von wo aus Nationalspieler Basler zu dieser Zeit reihenweise Freistöße versenkte.
Dann das Unglaubliche: Basler steht auf, sagt seinem Coach „Ich will rein“ und lässt sich einwechseln. Die prominenten Kollegen wie Mirko Votava und Uli Borowka feixen. Sie ahnen, was kommt.
Ohne Warmmachen, die Schienbeinschoner nur notdürftig umgebunden – so betritt der Superstar das Feld. Der Schiri pfeift, Basler läuft an und hebt den Ball über die Mauer in den Winkel des von Mathias Hain gehüteten Eintracht-Tors – 0:1! Basler wollte noch einen draufsetzen und sich nach nur einer Ballberührung wieder auswechseln lassen, doch diesmal spielte Coach de Mos nicht mit.
Freistöße hat er oft verwandelt, einen sogar in einem Champions-League-Finale (1999). Ab und zu sogar einen Eckball. Doch sein wohl verrücktestes Tor schoss Super-Mario im Sommer 1995 in Braunschweig.

ale

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