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Sport in Gifhorn Sensationell: Lehmker wird im Langlauf Sechster
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00:24 15.03.2018
Da war die Freude groß: Lehmker holte sich Platz sechs. Quelle: dpa
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Pyeongchang

„Meine bisher beste Einzelplatzierung im Langlauf“, freute sich der 29-Jährige. Gold ging an den Ukrainer Ihor Reptyukh, der das Rennen mit einer Zeit von 44:52,40 Min. dominierte.

„Wir haben im Vorfeld gesagt, dass dieser Langlauf nicht so gut für mich ist, weil das doch ganz schön Körner kostet“, sagte der Osloßer, der erst vor vier Jahren zum Leistungssport gekommen und bei seiner Paralympics-Premiere über die Biathlon-Sprintdistanz zwei Tage zuvor auf Platz zehn gelandet war, nachdem er zwischenzeitlich einen Ski verloren hatte (AZ/WAZ berichtete).

Doch es soll dieser Tage in Pyeongchang wärmer werden – und für Lehmker, der aufgrund einer Plexuslähmung nur mit einem Skistock unterwegs ist, sind die Bedingungen besser, wenn die Loipe noch hart ist. Zudem ging es bereits um 10 Uhr Ortszeit auf die Strecke – und damit wesentlich früher als bei den Biathlon-Wettbewerben, die während der Mittagssonne beginnen. „Also haben wir spontan entschieden, dass ich starte.“

Die Loipe präsentierte sich im Alpensia Biathlon Centre am Montagmorgen in einem guten Zustand. „Der Kurs kam mir mit seinen vielen Abfahrten und Anstiegen im Wechsel entgegen. Ich konnte technisch sauber laufen. Erst in der letzte Runde wurde es etwas weicher“, berichtete Lehmker.

Im Ziel war der Lehramtsstudent happy: „Mir fällt ein kleiner Stein vom Herzen. Alles was jetzt noch geht, ist on top.“ Denn, wie er nun verriet, war bei den Paralympics eine Top-Acht-Platzierung sein Ziel. „Jetzt kann ich ein bisschen entspannter sein“, so der 29-Jährige, der sich mit diesem Ergebnis seinen Kaderstatus und damit weitere Fördermittel gesichert hat. Bundestrainer Ralf Rombach sparte nicht mit Lob: „Es gab nicht viel, was Steffen hätte besser machen können. Das war wirklich gut.“

Von Maik Schulze

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