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SVG meldet Teams ab, VfL-Stamm geht zum TV Jahn

Basketball SVG meldet Teams ab, VfL-Stamm geht zum TV Jahn

Es ist reichlich Bewegung im heimischen Basketball: Während die SV Gifhorn ihre beiden Teams zurückziehen musste, wechselten etliche Spieler vom ebenfalls abgemeldeten VfL Wolfsburg zum TV Jahn – und ermöglichten dem Stadtrivalen somit einen Zwei-Klassen-Sprung in die Bezirksoberliga.

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Personalkarussell: Weil sich die Teams der SV Gifhorn (r.) und des VfL Wolfsburg zurückziehen mussten, wechselten einige Spieler zum TV Jahn, der jetzt in der Bezirksoberliga antritt.

Quelle: Sebastian Bisch

Gifhorn/Wolfsburg. Doch der Reihe nach: Dass die Bezirksoberliga-Damen der SVG aus personellen Gründen verzichten müssen, stand schon etwas länger fest, doch jetzt erwischte es auch die Oberliga-Herren. „Wir sind aufgewühlt und enttäuscht, schließlich haben wir viele Jahre lang hart gearbeitet“, erklärt Coach Ilija Vinovcic. „Leider konnten wir keinen wettbewerbsfähigen Kader zusammenstellen.“

Dabei hatten die Verantwortlichen bis zuletzt gehofft, noch eine Lösung zu finden. Zum einen machte die Überlegung die Runde, ein dezimiertes Team ins Rennen zu schicken. „Wir wussten aber ja aus der Rückrunde der Vorsaison, wie schwer es mit einem kleinen Kader ist“, so Vinovcic. Zum anderen gab’s Gedankenspiele, den personellen Engpass ein Jahr lang mit einer reinen Trainingsmannschaft zu überbrücken. Doch auch das hat sich erledigt, „weil es ein paar Spieler zum TV Jahn zieht“, sagt Vinovcic – und fügt hinzu: „Das nehme ich so hin...“

Des einen Leid ist des anderen Freud. „Für die Region finde ich es schade, dass Gifhorn als Standort wegfällt“, so der Jahner Siawasch Ebrahimzadeh. „Aber wir profitieren natürlich davon.“ Nicht nur in diesem Fall. Auch der Stamm des VfL Wolfsburg geht zum Jahn – inklusive Bezirksoberliga-Startrecht.

Dadurch spielt die neuformierte Zweite künftig in der Bezirksklasse, während die erste Mannschaft unter Neu-Coach Michal Stemler zwei Ligen höher antritt. „Unser Trainer ist sehr motiviert, langfristig wollen wir uns in der Oberliga etablieren“, sagt Ebrahimzadeh, der aber auch betont, wie wichtig die Nachwuchsarbeit ist: „Mittlerweile haben wir neun Jugendteams gemeldet.“ Die männliche U-14-Erstvertretung spielt sogar in der Landesliga, startet am Samstag (14 Uhr) in die Saison. Ebrahimzadeh: „Wir haben eine gute Basis.“

Davon sind die Gifhorner meilenweit entfernt. „Es wartet viel Arbeit auf uns“, weiß Vinovcic. Und Spartenleiter Maik Czubera sagt: „Unser Ziel ist es, in der nächsten Spielzeit wieder ein Team zu stellen.“ Erst einmal überwiegt aber der Frust. Vinovcic: „Ich hätte niemals damit gerechnet, dass es so weit kommen würde.“

Von Nick Heitmann

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