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Sport in Gifhorn RSC Gifhorn: Bundesliga-Aufstieg durch die Hintertüren
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17:10 18.07.2017
Wieder zweitklassig: Jan Müller und der RSC Gifhorn freuen sich über die Rückkehr in Liga zwei. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Bundesliga-Comeback nach einem Jahrzehnt! 2007 stieg der RSC Gifhorn aus der 2. Snooker-Liga ab, erreichte in der Folge mehrfach die Aufstiegsrunde – um dann doch zu scheitern und in der Oberliga zu verharren. Doch jetzt sind die Asse am grünen Tisch wieder zweitklassig. Obwohl sie auch diesmal in der Aufstiegsrunde sportlich scheiterten. Doch dann öffneten sich gleich zwei Hintertüren...

Hintertür Nummer 1: Auch in der abgelaufenen Oberliga-Saison gab’s nur den Vize-Titel. „Angesichts der Personaldecke zwar ein überaus beachtliches Ergebnis, aber eben weit entfernt von dem zehn Jahre währenden Traum“, so RSC-Pressesprecher Erik Priebe,

RSC rutscht noch in die Aufstiegsrunde

Doch da Oberliga-Meister DSC Hannover die Aufstiegsrunde ausrichtete – und als Veranstalter und Titelträger doppelt qualifiziert war, rückte Gifhorn nach. Jan Müller, Jonas Sprengel, Richard Wiethoff und Heiko Matthies „gingen eigentlich ohne große Erwartungen ins Turnier“, so Priebe. Aber dann: Nach Siegen gegen den BC Frankfurt (3:1), SL Magdeburg (4:0) und BV Pforzheim II (3:1) ging es ins entscheidende Spiel gegen den SC 147 Essen – hier gab’s ein 0:4. Trotz ausbleibender Aufstiegsparty: „Die Leistung war beachtlich“, lobte Priebe.

Plötzlich ist ein Platz in Liga zwei frei

Das sah auch die Deutsche Billard Union so: Bei der neuen Ligeneinteilung war nach einem Rückzug plötzlich ein Platz frei – und so öffnete sich Hintertür Nummer 2 für den RSC. Schließlich musste ein Nachrücker her. Priebe: „Die Wahl fiel dank der sehr guten Aufstiegsrunde auf uns.“ In der kommenden Saison spielen die Gifhorner dann gegen namhafte Mannschaften aus den Snookerhochburgen wie Essen, Hamburg und Köln.

Von Redaktion

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