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Nach dem Abstieg: Umbruch in Gifhorn

Tennis-Oberliga Nach dem Abstieg: Umbruch in Gifhorn

Die Tennisspieler des TC Grün-Weiß haben alles gegeben, alles versucht. „Um den Abstieg aus der Oberliga zu verhindern, hätten wir aber noch einen zweiten Mann wie Thorge benötigt“, sagt Coach Milan Lukic mit Blick auf seine Nummer 1. Statt zweimal gibt‘s Thorge Schulz in Gifhorn künftig jedoch gar nicht mehr, der Topspieler wechselt. Und ist damit Teil eines Umbruchs.

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Herber Verlust: Thorge Schulz verlässt den TC Grün-Weiß ebenso wie Christoph Imdahl (kl. Bild l.), Jonas Richter (kl. Bild r.) steht Gifhorn vielleicht nur noch sporadisch zur Verfügung.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Denn der Zwei-Meter-Hüne ist nicht der Einzige, der geht. Auch Christoph Imdahl zieht es weg. Lukic findet‘s „schade, die Jungs sind top, menschlich wie sportlich, doch solche Veränderungen sind normal“, erklärt der GW-Trainer. Und: „Thorge hat eine gute Saison gespielt, Christoph ebenfalls, sogar die beste, seit er in Gifhorn ist.“ Imdahl freut‘s. „Ich wären gern geblieben, vom Aufwand her ist es für mich mittlerweile aber leider zu anstrengend“, sagt Imdahl, der in Hannover lebt und arbeitet. Nach drei Jahren in grün und weiß schlägt er ab Sommer für Oberligist TSV Havelse auf.

Schulz war sogar sieben Jahre in Gifhorn aktiv: „Jetzt will ich mal etwas Neues ausprobieren, neue Leute und ein neues Umfeld kennenlernen.“ Der TuS Sennelager macht‘s möglich. Das erste Angebot der Westfalen im Vorjahr lehnte er noch ab, diesmal sagte er zu. Einsätze für die TuS-Erstvertretung in der Regionalliga sind ein lohnendes Ziel, zunächst ist er aber für die TuS-Reserve vorgesehen. „Deren Spielklasse ist vergleichbar mit der niedersächsischen Oberliga“, so Schulz.

Weil zudem Jonas Richter (Doktoranden-Stelle in Osnabrück) wohl allenfalls sporadisch zur Verfügung stehen wird, bleibt aus dem Stamm-Quartett der vergangenen Jahre nur noch Sebastian Lange übrig. Dazu gesellen sich talentierte Spieler wie Elias Wrobel, Nikola Heine, Leonard Dannenbring und Laurenz Blickwede. Lukic ist überzeugt: „Damit haben wir für die Landesliga eine gute Truppe zusammen.“

von Nick Heitmann

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