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Sport in Gifhorn Mit Leif-Olav Zöllner geht ein Stück BVG-Geschichte
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17:32 08.06.2018
Lang, lang ist’s her: Leif-Olav Zöllner verbrachte mehr als sein halbes Leben im Trikot des BVG. Hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2000. Quelle: Archiv
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Gifhorn

Ein Grund für den Wechsel ist, „dass mir die Fahrtwege nach Gifhorn zu weit sind“, sagt der in Salzgitter wohnende Routinier, der im September zum zweiten Mal Vater wird. Zudem sind mit den Neustrukturierungen der Erst- und Zweitvertretung auch seine Bezugspersonen aus der Oberliga-Reserve verschwunden. „Ich spiele in meinem Alter ja nicht wegen des Erfolgs, sondern um Spaß zu haben.“ Spaß hatte er lange Jahre in Gifhorn mit Henning Zanssen, der bereits vor einigen Jahren nach Vechelde zurückgekehrt ist. „Jetzt möchte ich meine Zeit mit meinem langjährigen Doppelpartner Henning verbringen“, nennt Zöllner einen weiteren Beweggrund und betont: „Es ist keine Trennung im Bösen.“ Spieler wie Alexander Ohk, Dennis Friedenstab, Yannik Joop oder Mirko Ewert würden ihm fehlen.

In der kommenden Saison werden sie Gegner sein. Deshalb wird Zöllner bei den Neuwahlen auch seinen Posten als zweiter Vorsitzender des BVG räumen. Mitglied bleibt er allerdings. „Ich bin der Meinung, dass es nicht geht, so einen Posten zu besetzen, wenn ich in einem anderen Verein spiele.“

Björn Wirthsmann, Sportlicher Leiter der SG, freut sich jedenfalls auf den Neuen: „Da Leif-Olav öfter auf Dienstreise ist, wird er zwar nicht immer spielen können, aber als Edeljoker wird er uns dank seiner Qualität und Erfahrung enorm verstärken.“

Erfahrung, die Zöllner bei der BVG sammelte. Mehr als sein halbes Leben lang hat er das Gifhorner Trikot getragen. Natürlich sind die Aufstiege, die Erst- und Zweitligazeiten, die ersten Dinge, die er aufzählt, aber es gab auch andere Highlights. „Ich habe als 16-Jähriger noch mit Hans Werner Niesner ein Doppel in der Oberliga-Aufstiegsrunde gespielt“, erinnert er sich. Gifhorns ausländische Asse haben ihm zudem auch sportlich viel gebracht. „Vor allem der Schwede Rasmus Wengberg und der Engländer Peter Jeffrey waren wichtige Bezugspersonen“, so der Routinier.

Am 10. November könnte es für ihn dann ein Wiedersehen mit dem BVG geben. Das Derby in Gifhorn steht an. Wohl ist ihm bei den Gedanken nicht. „Wenn ich nicht spielen muss, muss ich nicht spielen. Es gibt andere Gegner, wo es wichtiger ist, wenn ich dabei bin...“

Von Maik Schulze

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