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Limpele bleibt Option im Abstiegskampf

Badminton – 2. Liga: Gifhorn mit Polster Limpele bleibt Option im Abstiegskampf

Durchatmen? „Ja!“ Aufatmen? „Nein!“ Das sagt Trainer Hans Werner Nienser zum Abstiegskampf in der 2. Badminton-Bundesliga. Die Luft bleibe dünn für den BV Gifhorn. Trotz des 5:2-Erfolgs beim direkten Konkurrenten SG EBT Berlin.

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Erstmals alle auf einem Bild: Der BV Gifhorn mit Olympia-Medaillengewinner Flandy Limpele (3. v. l.).

Quelle: Christian Plunze

Berlin. Auf drei Zähler hat der BVG seinen Vorsprung beim Rückrundenstart vor der Winterpause damit ausgebaut. Das macht Niesner zufrieden, gibt dennoch keine Sicherheit. EBT-Manager Manfred Kehrberg habe ihm fair gratuliert und folgendes mit auf den Weg gegeben: „Der Abstiegskampf ist nicht beendet. Ihr werdet euch strecken müssen.“ Das weiß Gifhorns Trainer: „Berlin war stark, sie sind in der Lage, noch zu punkten, wenn die Gegner schwächeln. Und wenn wir Flandy Limpele nicht dabei gehabt hätten, hätte es wohl nicht mal für ein 4:3 gereicht...“

Limpele war das Ass im Ärmel. Der vierfache Olympiateilnehmer aus Indonesien wurde zum Zünglein an der Waage. „Freitagabend vorm Spiel war klar, dass er dabei ist“, verrät Niesner. Als bekannt wurde, dass der mit Olympia-Bronze dekorierte 42-Jährige in Hamburg Trainer für den Bundesstützpunkt-Nachwuchs wird, gab‘s den Tipp von Sohn und BVG-Routinier Maurice Niesner. „Ich habe dann per Facebook angefragt“, sagt der BVG-Coach. So landete Limpele auf der Kaderliste, bevor er in Deutschland war. „Flandy ist erst seit zwei Monaten in Hamburg“, so Hans Werner Niesner. Mitte November kam es am Rande eines Jugendturniers zum ersten Kontakt, am Sonntag reiste das Doppel-Ass dann allein per Zug an. In der Halle wartete der BVG-Coach dann mit dem Trikot auf seinen Erfolgsgaranten.

Gut möglich, dass Limpele das BVG-Trikot nicht zum letzten Mal getragen hat. Denn: „Wir sind noch nicht durch, machen uns Gedanken, wie wir strategisch vorgehen. Vielleicht werden wir noch mal mit Flandy antreten.“

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