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"Kann mich sehen lassen": Glimpfliches Ende für Lütke

Fußball-Streifzüge "Kann mich sehen lassen": Glimpfliches Ende für Lütke

Ein Coach, der über einen späten Ausgleich gegen sein Team schmunzelt, eine große Geburtstags-Party in Wahrenholz und ein Schiri, der sich im Spiel verletzt hat - das und mehr im Gifhorner Fußball-Streifzug.

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Mit Sieg im Rücken zur Geburtstags-Party: Bezirksligist VfL Wahrenholz weiß, wie man feiert.

Quelle: Photowerk (mf)

Da kam Rouven Lütke noch einmal „glimpflich“ davon: In der Bezirksliga-Partie gegen Heimatdorf und Ex-Verein Isenbüttel schlitterte der Coach des SV Sprakensehl knapp an einer Überraschung vorbei. Sein Team kassierte erst in der Schlussphase das 2:2 gegen den Favoriten. Lütke kann damit leben, er sagt schmunzelnd: „Besser hätte es nicht laufen können. Wir haben gut gespielt und Isenbüttel nicht verloren - so kann ich mich weiter dort sehen lassen.“

Ein furioses Wochenende liegt hinter Bezirksligist VfL Wahrenholz. Erst siegte die Truppe von Trainer Volker Streilein gegen Heiligendorf, dann wurden die drei Punkte kräftig begossen: Stefan Theuerkauf, Physiotherapeut, Co-Trainer und „die gute Seele des Vereins“ (Coach Ralf Ende) in einer Person, lud die Mannschaft zu seinem 50. Geburtstag ein. Die Party wurde zum vollen Erfolg - auch aufgrund des 3:0-Siegs: „So feiert es sich eben besser“, so Ende augenzwinkernd.

Kartenflut in der Kreisliga: Im Spiel des SV Triangel gegen den TSV Rothemühle (2:5) flogen gleich fünf (!) Spieler vom Platz. „Eigentlich war‘s aber ein anständiges Spiel“, berichtete SVT-Coach Thorsten Rieck. „Dass der Schiedsrichter so mit Karten um sich geworfen hat, hat den Spielfluss zerstört. Für mich war da kein einziger Platzverweis dabei.“

Kurioser Abbruch in der1. Kreisklasse 1: Das Spiel zwischen dem SV Langwedel und dem VfL Wittingen II wurde in der 82. Spielminute beim Stand von 1:1 abgebrochen. Grund dafür war eine Verletzung des Schiedsrichters. Michael Schmidt hatte sich schon seit einigen Wochen mit Schmerzen im linken Hacken herumgeplagt. „Als ich in der 82. Minute zum Sprint ansetzen wollte, zog es auf einmal so extrem, dass ich nicht mehr auftreten konnte“, so Schmidt. Der Fuß schwoll an, es ging nicht weiter. Dass die Partie - wie entschieden - nachgeholt wird, wäre indes nicht nötig gewesen. Schiri-Lehrwart Dennis Laeseke: „Es gibt keine klaren Regelungen, dennoch sollte ein Abbruch immer das letzte Mittel sein.“

Ungewöhnlicher Platzverweis: In der Partie des MTV Gamsen (1. Kreisklasse 2) gegen die FSV Adenbüttel/Rethen sah Gamsens Diego Keller in der 78. Minute Rot. „Er wollte einem Gegner hochhelfen, dabei will der Schiri einen Kopfstoß erkannt haben“, erklärte MTV-Trainer Dirk Lambeck. „Sogar der Gegner hat gesagt, dass es nichts war.“

Bei der Partie des MTV Gifhorn II gegen den FC Germania Parsau II (2:2) in der1. Kreisklasse 2 gab‘s zweimal was fürs Auge: „Das 1:0 von Michael Kostka war ein 50-Meter-Freistoß, ein Supertor“, so Gifhorns Coach Peter Burmester. „Und auch das 1:2 von Parsaus Sven Gruszfeld konnte sich sehen lassen: Er hat eine Ecke direkt verwandelt.“

Für Christian Schaar ging‘s in der 1. Kreisklasse 2 gegen den TSV Rothemühle II nicht gut los: Der Verteidiger des SSV Kästorf II traf nach fünf Minuten ins eigene Tor. „Er hat‘s aber ausgebügelt“, so SSV-Betreuer Siegfried Zipperling. Später netzte Schaar zum 1:1 ein - und das 4:1 beim 5:2 erzielte er noch per Elfmeter.

mäk/yps/mic

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